Zeiterfassung für alle!

Zeiterfassung für studiolution-Kunden

Woohooo – Zeiterfassung für alle!

Endlich können wir unsere Arbeit der letzten Monate mit Euch teilen! Wir freuen uns sehr darüber, dass wir allen studiolution-Kunden ab sofort eine umfassende Ist-Zeiterfassung zur Verfügung stellen können!

Sehr stolz sind wir vor allem darauf, dass wir das Produkt gemeinsam mit einigen unserer Kunden zusammen entwickeln konnten. Für das viele Feedback und die tollen Vorschläge wollen wir uns an dieser Stelle nochmals bedanken! Wir wissen, dass noch nicht alle Vorschläge umgesetzt sind – aber wie immer… wir bleiben dran!

Die gute Nachricht: Die Vorteile von studiolution sollen allen Kunden zugänglich sein. Deshalb ist auch die Zeiterfassung für studiolution- Kunden einfach „mit drin“.

Arbeitszeiterfassung studiolution

Zeiterfassung für alle! Das heißt:

  • Check-In/ Check-Out der Mitarbeiter durch Klicken, Code oder Chipkarte (RFID-Technologie)
  • Rechtssichere Erfassung der Ist-Arbeitszeiten und der Pausen
  • Verwaltungsseite zur manuellen Erfassung oder Korrektur von erfassten Zeiten
  • Schnelles Exportieren der Stundenzettel
  • Detaillierter Bericht der Abwesenheitszeiten pro Mitarbeiter wie z.B. Urlaube, Krankheit oder Schule

Und so kann das Ganze dann im täglichen Geschäft aussehen:

Übrigens: ein RFID Lesegerät wie im Video gibt es günstig zu kaufen – z.B. bei Amazon für ca. 10 Euro. Gerne helfen wir euch bei der Auswahl weiter!

Warum überhaupt eine elektronische Zeiterfassung?

Aktuell gilt für die Friseur- und Beautybranche keine gesetzliche Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten. Trotzdem solltet Ihr nicht auf eine Zeiterfassung verzichten. Vor allem die elektronische Zeiterfassung bietet euch und eurem Geschäft jede Menge Vorteile:

  • Kontrolle und Struktur im Geschäft

Mit studiolution wird die Zeiterfassung nicht nur einfacher als mit Excel oder Stift und Papier, sondern auch transparenter. Ganz einfach könnt ihr die Arbeitszeit eurer Mitarbeiter und auch eure eigene im Blick behalten und beispielsweise über einen Soll-Ist Vergleich auswerten.

  • Richtige Lohnabrechnung

Die Voraussetzung für eine richtige Lohnabrechnung ist eine saubere Zeiterfassung. Besonders wenn die Abrechnung auf Stundenbasis erfolgt, erspart euch die Zeitabrechnung über studiolution monatlich jede Menge Arbeit. Lästiges Nachrechnen am Ende des Monats entfällt, auch Urlaubstage und Krankheitstage werden automatisch verrechnet.

  • Einhaltung der lückenlosen Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten

Eine Ausnahme bei der Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten bilden die Minijobber. Für diese Mitarbeiter ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit zu dokumentieren – und zwar spätestens sieben Tage nachdem gearbeitet wurde. Außerdem müssen die Stundenzettel für mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden. Die studiolution Zeiterfassungsfunktion unterstützt euch dabei diese Vorgaben optimal einzuhalten.

  • Zur Vorbereitung auf Kontrollen durch den Zoll bzw. die „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“

Derzeit kommt es häufiger zu Kontrollen des Zolls bzw. der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ – die leider mit empfindlichen Strafen enden können. Mit studiolution seid ihr gut für eventuelle Kontrollen gerüstet – im Fall der Fälle könnt ihr übersichtliche und ordentliche Stundenzettel eurer Mitarbeiter vorlegen.

Mehr Infos zur Dokumentationspflicht von Arbeitszeiten und weitere hilfreiche Tipps findet ihr hier.

Und los geht’s:

1. Zeiterfassung für Mitarbeiter aktivieren
2. Check-in/ Check-out über „Zeit erfassen“ unten in der blauen Leiste

Ausführliche Erklärungen rund um Zeiterfassung, Auswertung und Einstellungen findet ihr auch in unserer Videoanleitung nach dem Einloggen auf der studiolution Startseite. Schaut sie euch an – es lohnt sich 🙂

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #3 Bennys Haircut

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein Kassensystem

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die neue Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses mal waren wir bei Benny Jahns von Benny’s Haircut. Zwei Mädels besuchen einen Barbershop? Ohje…

Benny, dass wir es hier reingeschafft haben ist eine Seltenheit, oder? Bewegen wir als Mädels uns hier auf gefährlichem Boden?

Nein, überhaupt nicht. Ich sage zwar, dass ich nur Herren schneide, aber die Mädels, die zu uns kommen wissen auch, dass sie hier kein Prosecco erwartet. Die meisten unserer Damen haben sowieso kurze Haare. [zwinkert]

Dann können wir ja durchatmen. [zwinkert zurück] Wie kam es denn dazu, dass Du Barbier geworden bist und nicht – Feuerwehrmann?

Es gab damals zwei Berufe, die für mich in Frage gekommen wären. Zum einen Schreiner und zum anderen Friseur. Ich habe dann bei beiden jeweils Praktika gemacht. Im Friseur-Laden hatte ich eine recht [überlegt] – attraktive Meisterin und da war die Entscheidung dann getroffen. [zwinkert wieder] Wobei Holz immer noch ein großes Thema für mich ist und ich mich damit in meiner Freizeit noch immer gerne beschäftige.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDann hast Du ja beide Interessen umgesetzt, cool! Ich sehe, Du hast auf Deinem Arm einen Schriftzug tattowiert: „Booder aus Leidenschaft“, was hat es damit auf sich?

Booder ist der fränkische Begriff für den Friseur. Mein Opa hat früher immer gesagt: „Wann kommst’n zum boodern, Bo?“ [fränkelt und grinst]

Tattoos gehören ja auch zum Rockabilly-Style, den Du und Dein Salon verkörpern. Wie kam es denn dazu, dass Du dich für die 50er Jahre begeisterst?

Auch hier hatte ich wieder zwei Möglichkeiten zur Wahl: Ich hatte ein Angebot für eine Stelle als Berufsschullehrer oder für einen eigenen Laden. Ich habe mich dann für den Laden entschieden. Ich wollte mich verändern und irgendwas machen, wo ich sage: Das ist meins! Und das war dann tatsächlich auch der Laden hier.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemIch wollte in den Laden reingehen und sagen: Das ist mein Wohnzimmer! Da hängen Bilder von meiner Familie, von den Großeltern, von den Kindern, von meiner Frau und – vom Club! [A.d.R.: Benny meint den Fußballverein 1.FC Nürnberg]

Und die Rockabilly-Musik gefällt mir einfach auch. Ich war früher viel auf Festivals. Diesen Stil gibt es hier nicht, das macht keiner sonst und da dachte ich – Haare schneiden und Rockabilly-Musik: Zwei Dinge die mich begeistern, warum nicht zusammenpacken?

Dann ist es für dich hier so, als würdest Du nach Hause kommen?

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDer Salon hier, das ist Wohlfühlen. Der ist mein Wohnzimmer. Ich bin sehr gerne auch mal abends länger hier. Und so sehen das auch meine Kunden. Die kommen, fühlen sich bei mir wohl und bleiben dann auch oft noch nach dem Haarschnitt hier. An der Bar gibt’s was zu trinken und die Kunden bleiben und quatschen über Beziehungen oder den Club. Manche Kunden kennen sich auch untereinander durch meinen Shop, die haben alle vier Wochen samstags Ihren Termin und das sind meistens auch die gleichen – und die treffen sich dann hier zum quatschen. Und obenauf gibt’s noch ’ne Frisur und ’nen getrimmten Bart. Auch meine Kunden kommen hier nach Hause. Das wollte ich immer so und ich bin froh, dass es auch so ist.

So soll das sein! Was sind die ersten Dinge, die Du tust wenn Du in den Salon kommst?

Ich mach den PC an, die Kaffeemaschine an und wasch mir die Hände, denn ich fahr jeden Morgen mit dem Fahrrad hier her.

Was hat es denn mit dem Projekt adidas-the-van auf sich?

Wir fahren mit einem Van zu Adidas nach Herzogenaurach und dort bekommen die Mitarbeiter von Adidas dann die Haare geschnitten. Ich kannte noch jemanden von früher und mit dem hab ich mich dann kurzgeschlossen, wie das Ganze aussehen könnte. Wir waren uns dann auch schnell einig, das Projekt so aufzuziehen. Das ist quasi ein mobiler Friseur-Van. Durch adidas-the-van bin ich auch zu euch gekommen! [grinst] Wir hatten eigentlich eine andere Firma im Auge, aber während der Recherche sind wir dann auf euch gestoßen.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein Kassensystem

Du triffst täglich viele unterschiedliche Menschen. Gibt es ein witziges Kundenerlebnis, das du nie vergessen wirst?

Ich hab einen sehr speziellen Humor. Ich bin ja großer Club-Fan und es kam mal ein Kunde mit einem Bayern-Trikot rein… [grinst und schüttelt den Kopf]

Ohjeeeeee. Hat er es überlebt?

Ich bin ja tolerant. [zwinkert]

Was ist denn am Frisieren der 50er Jahre anders, als bei normalen Frisuren?

Man muss vermutlich noch sauberer arbeiten. Das Haar ist bei Rockabilly-Frisuren ja sehr kurz. Der Anlauf, also der Übergang am Oberkopf von ganz kurz zu länger muss sehr genau und fließend sein. Das ist auch das, was mir so Spaß daran macht. Wenn ich sage, ich schneide einen 1mm-Nacken, dann wird das bei mir auch so. Diese Detailarbeit ist toll.

Wenn man sich in den Städten umschaut, dann fällt auf, dass gerade Barber-Shops aus dem Boden sprießen, oder?

Ja, grundsätzlich ist da schon ein Wandel zu beobachten. Den Barber-Trend so bekannt gemacht hat ein holländischer Friseur, der Schorem-Barbershop in Rotterdam. Die haben einen ziemlich guten Background, sind eine große Firma und konnten viel Gas geben. Die haben das Ganze nach vorne getrieben.

In Deutschland hast Du da mal diese Spaltung gehabt, in Herren- und Damensalons. Irgendwann wurden die dann vereint und der Herrensalon ist ausgestorben. Das fand ich sehr schade, denn auch in dem Salon, in dem ich vorher war, wurden die Jungs immer so abgefertigt. Die Kerle wollten allerdings auch mal verwöhnt werden oder ein Produkt kaufen. Die haben aber auch nichts dagegen, mal ein Bier zu bekommen. Dann gab es noch einen anderen Friseur und zwar aus Texas: Rob’s Chop Shop. Den fand ich immer ziemlich cool und der war auch ein Vorbild für mich.

Ich finde super, dass es diese Shops gibt. Wir Friseure sind nicht alle gleich und nicht jeder kann mit jedem. Ich finde gut, dass es so viele Shops gibt, da kann der Kunde sich dann den aussuchen, der am besten zu ihm passt.

Gibt es einen Unterschied zwischen einem Barber und einem Herren-Friseur, bzw. was macht einen richtig guten Barber aus?

Ich finde das irgendwie blöd. Mein Name ist ja Benny’s Haircut und wenn ich wirklich sage, ich trenne mich zu 100% von der weiblichen Kundschaft, würde ich mich als Herren-Friseur betiteln und nicht als Barber oder Barbier. Mir gefällt der Begriff einfach besser als Barber-Shop. [macht mit den Fingern Anführungszeichen in die Luft] Der Unterschied ist erst mal die Handwerkskunst an sich, Schneiden und Rasieren.

Ich vergleiche Bartschneiden zum Beispiel damit, als würde man einen Bonsai schneiden. Darüber hinaus ist natürlich auch das Drum Herum, die Show wichtig. Da ist aber auch wichtig, dass jeder Barbier seinen eigenen Style hat. Viele kopieren einfach die Holländer. Ich mag es, wenn man seine eigene Nische findet.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemWas hat es denn mit den ganzen Tiegeln und Töpfen auf sich?

Dort im Regal? Das ist im Endeffekt alles Pomade, aber jeder Kunde ist ja anders und es ist mal das eine und mal das andere Produkt besser geeignet.

Kann man das auch für den Bart benutzen?

Die Pomade ist in erster Linie für die Haare. Für den Bart hab ich aber natürlich auch was. Da hinten zum Beispiel ist ein Schrein, da sind an die 140 Pomaden drin, die ich sammle. Das ist meine Leidenschaft. Ich hab unter anderem auch eine Pomade, die riecht nach Bacon. Die pack ich aus, wenn einer mal was Besonderes ausporbieren will. [zwinkert]

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDu hast auch Deine eigenen Produkte, oder?

Ja genau, B’s Grease. Die hab ich selbst entworfen. Die Produkte werden in Deutschland abgefüllt und riechen leicht nach Vanille. Das Ganze läuft sogar weltweit. Wir verkaufen viel über unseren Online-Shop, im Laden natürlich und unter anderem auch in den USA.

Vermisst Du denn weibliche Kunden im Salon?

Nein!

Warum?! [schmollt]

Oh, das war jetzt gemein, oder? Es ist einfach einfacher meine Interessen mit Männern zu besprechen. Wir reden viel über Fußball, über Sport generell. Triathlon zum Beispiel, darauf hab ich auch mal trainiert. Oder auch einfach über gar nichts. Zum Beispiel der hier, der sitzt einfach da und sagt nichts! [zeigt auf einen wartenden Kunden. Kunde ruft: HEY!]

[Benny grinst und hebt die Hände zur Abwehr] Okaaaay, wir quatschen schon auch. Aber halt über andere Dinge.

Okay, das kann ich akzeptieren. Mal was anderes: Wenn Du eine Frisur wärest, welche wärest Du?

Dann wäre ich ein Flat-Top, wie von B.A. vom A-Team

Wofür könnte man Dich nachts wecken?

Och, eigentlich für alles. Ich bin nachts gern wach.

Stell Dir vor, der Weihnachtsmann mit seinem langen Bart kommt in den Laden, und wünscht sich eine Komplett-Rasur. Was würdest Du tun?

Dem Weihnachtsmann würde ich wahrscheinlich eine schöne Tolle machen. Und der Bart bleibt natürlich. Jetzt mal ganz ehrlich, wenn der Weihnachtsmann in meinen Laden kommt, dann setz ich mich zu ihm auf den Schoß und wünsch mir was! [lacht]

Mal abgesehen vom Weihnachtsmann: welcher berühmten Persönlichkeit würdest Du gerne mal die Haare schneiden?

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDem Andi Köpke, ehemaliger Fußballer und Torwarttrainer der Nationalmannschaft, würde ich gern mal die Haare schneiden! An sich hab ich aber schon vielen Musikern die Haare geschnitten, das ist letztendlich auch nichts anderes, als normalen Leuten die Haare zu machen. Johnny Legend hat sich leider nie überzeugen lassen. [grinst]

Wann und worüber hast Du denn das letzte Mal so richtig laut gelacht?

Ohje, ich lach nicht so viel. [zwinkert] Vielleicht über einen Flachwitz?

Beziehungsstatus: studiolution-Kunde. Wie lange denn schon?

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein Kassensystem

„Digital trifft retro“ – So sieht die Kasse bei Benny im Salon aus

Ungefähr ein Jahr jetzt.Wenn Du an studiolution denkst, was fühlst Du?

Ich fühle große Erleichterung und Entlastung.

Thema Online-Terminbuchungen. Warum magst Du die, bzw. hast Du dich länger mit ihnen anfreunden müssen?

Ich war grundsätzlich komplett gegen ein Digitales Kassensystem. Dann habt ihr mich überzeugt, es einfach mal zu testen und was soll ich sagen: Danach war ich restlos begeistert. Und auch das Online-Thema: Das ist etwas, was mich einfach entlastet. Ich verweise die Kunden aktiv darauf, online zu buchen. Gerade das Update, dass ein Kunde nur einen Termin in die Zukunft buchen kann finde ich super!

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemWarst Du auch grundsätzlich gegen studiolution? Was hat deine Meinung geändert?

Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das zum Beispiel funktioniert, wenn ich einen Kunden mal einschiebe. Aber das war unbegründet, denn man kann ja auch mal zwei Kunden parallel eintragen.

Und konntest Du dich direkt mit dem digitalen Terminbuch anfreunden?

Klar, man musste sich erst umgewöhnen, aber es hat absolut nicht lange gedauert und man findet sich schnell in studiolution zurecht. Ich hab sofort verstanden wie es funktioniert, da es einfach, selbsterklärend und intuitiv ist. Wenn ich doch mal eine Frage haben sollte, dann schreib ich eine E-Mail oder rufe an und bekomme in der Regel immer schnell eine Antwort.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemVielen Dank Benny, dass wir mit Dir quatschen konnten. Wer mehr über Benny erfahren möchte, kann auf seiner Facebook Seite vorbei schauen oder sich direkt über studiobookr einen Termin bei ihm sichern!

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #2 Frauenzimmer

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr Kassensystem

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die neue Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses mal waren wir bei Sehida Mujkanovic vom Frauenzimmer in Fürth.

Der Salon befindet sich in einer der schönsten Straßen Fürths, der Gustavstraße. Hier ist der Name Frauenzimmer Programm: Ganz im mädchenhaften Vintage-Retro-Stil gehalten mit rosa Wänden und jede Menge „femme fatal“ kommt der Salon daher und Sehida empfängt uns mit einem strahlenden Lächeln.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemWas für ein wunderschöner Salon das ist, hier fühlt man sich direkt wohl. Was war denn die Idee hinter Frauenzimmer?

Vielen Dank, das hört man gerne! Also das ist so: Ich wollte einfach aus dieser Männer-Domäne raus. Ich bin der Meinung, dass es mittlerweile so viele Barber-Shops gibt. Und wenn die Jungs sich das recht rausnehmen, nur Männer zu schneiden – dann nehme ich mir das Recht raus, nur mit Damen zu arbeiten! [zwinkert]

Schöne Idee. Was hat dich denn zu diesem Retro-Vintage-Stil inspiriert?

Ich finde ihn einfach wahnsinnig schön. Dann kommt noch hinzu, dass mein Salon in einem der ältesten Häuser Fürths ist! Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert erbaut, und wenn man sich allein die Decke ansieht, dann passt hier gar nichts anderes rein. [zeigt auf die alte Holzdecke] Außerdem habe ich vorher 15 Jahre in einem absolut cleanen, sterilen Salon gearbeitet und das wollte ich nicht mehr. Ich wollte einfach Gemütlichkeit erzeugen.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr Kassensystem

Du hättest tatsächlich ein Händchen als Inneneinrichterin. Wie kam es denn dazu, dass Du Friseurin geworden bist?

Das war mir schon immer klar. Meine Mama ist Friseurin und auch aus meiner Familie arbeiten viele in diesem Handwerk. Ich bin mehr oder weniger im Friseursalon groß geworden. Ich war schon von klein auf immer dabei und hab als kleines Mädchen schon gesagt: „Ich werde Friseurin!“ Was ich nicht wollte: „Uschis Lockenpuff“, wo Dauerwellen am Fließband gemacht werden. [lacht] Daher biete ich auch keine Dauerwellen im Salon an.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr Kassensystem

Du hast es ja gerade schon teilweise erwähnt: Was ist Dir denn in deinem eigenen Salon noch wichtig?

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemDas Wichtigste ist mir in erster Linie, dass sich meine Kundinnen wohl fühlen. Denn ich sag immer:

„Meine Kundschaft ist meine lebende Visitenkarte.“

Und wenn sie den Salon verlassen, laufen sie ja mit meinem Namen überall rum. Und dementsprechend ist es mir sehr wichtig, meine Kundinnen so zu stylen und zu beraten, dass sie einfach traumhaft aussehen und immer wieder zu mir kommen, weil sie einfach wissen, dass sie bei mir etwas Tolles bekommen.

Was sind denn die ersten drei Dinge, die Du morgens tust, wenn Du in den Salon kommst?

Ich mache das Licht an, ich gehe zur Kaffeemaschine und ich fahre studiolution hoch und gucke, was mich heute erwartet.

Du triffst täglich ja ganz viele unterschiedliche Menschen. Erzähl mal, was ist denn das unvergesslichste, das dir hier im Salon passiert ist?

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemDas war vor ein paar Wochen, da hatte ich an einem Samstag drei Bräute. Die erste Braut war eigentlich so ein kleines, graues Mäuschen, bei der ich mir Sorgen gemacht habe, ob sie sich mit Make-Up wohlfühlt. Aber sie hat dann so zauberhaft schön ausgesehen und war so glücklich. Das hatte etwas total Rührendes und ich hatte dabei sogar Tränchen in den Augen.

Gerade Brautfrisuren gehören zu Deinen absoluten Stärken. Ist das nicht auch eine große Herausforderung eine Frau an ihrem wichtigsten Tag im Leben zu stylen?

Absolut! Es ist verdammt schwierig eine Braut glücklich zu stellen. Jede Braut möchte natürlich die perfekte Braut sein, aber ich hab da schon ein gutes Händchen. Und die Kundinnen fühlen sich hier ja auch wohl und somit ist das ein freundschaftliches Miteinander. Wir machen vor dem Tag der Tage auch ein Probestecken und in der Regel ist das so, dass wir eine Frisur stecken und dann ist es die schon.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemGab es denn auch schon mal Missgeschicke?

Natürlich gab es die! Ich hatte schon mal eine Braut, die kam zu mir und ich habe ihr den Umhang herum gemacht, habe ihre Frisur und das Make-Up gemacht und dann habe ich den Umhang wieder runter gemacht und dann ist uns aufgefallen: Oops, sie hatte einen Rollkragen-Pulli an! Tja, dann musste ich sie aus dem herausschneiden. [zuckt mit den Schultern und grinst]

Dürfen Männer bei Dir denn überhaupt nicht auf den Stuhl?

Also das ist so: Zum Gutschein kaufen und zum Bezahlen der Frisur der Frau, die sie abholen, da dürfen Männer schon gerne mal kommen. Aber ansonsten… [schüttelt grinsend den Kopf]

Würdest Du sagen, dass Du Männer im Salon vermisst?

Nein! Definitiv, nein! Ich habe hier viel interessantere Gespräche, ich kann viel kreativer arbeiten und ich meine, man hat in seinem privaten Umfeld ja Männer. Das reicht. [zwinkert]

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemDas Frauenzimmer gibt es noch gar nicht so lange, seit wann denn genau?

Seit Februar erst, wir sind ein ganz frisches Unternehmen. Ich habe vorher 15 Jahre lang für Agnello Friseure in Fürth gearbeitet. Dort habe ich das Haareschneiden gelernt. Angello habe ich damals zusammen mit einer Kollegin übernommen. Nach ein paar Jahren haben wir uns entschlossen, getrennte Wege zu gehen.

 

Du weißt worauf es ankommt, wenn man einen Salon über Jahre führt und nun einen neuen Salon gründet. Was müssen absolute Beginner, die einen Salon neu gründen denn vor der Eröffnung beachten?

Grundsätzlich sollte man immer man selbst bleiben und man sollte eine verdammt gute Kundenbindung haben, denn die sind das A und O. Da nützt einem der schönste Salon und der schönste Standort nichts, wenn die Kundenbindung nicht da ist. Und deswegen immer natürlich bleiben um den Kunden zu erhalten.

Man sollte also schon einen bestehenden Kundenstamm haben, bevor man sich auf die Reise mit einem eigenen Salon begibt?

Ja, definitiv! Man sollte sich schon Kunden aufbauen, bevor man darüber nachdenkt einen Salon zu eröffnen.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemUnd welche Hürden gilt es als Neugründer zu überwinden?

Also ich sag mal so: Man wird in der Meisterschule natürlich gut auf das Kaufmännische vorbereitet. Man darf nicht vergessen, dass jeder selbstständige Friseur eben auch Kaufmann ist. Dementsprechend sollte man sich auch die richtigen Leute suchen: einen guten Steuerberater, einen guten Buchhalter, der einem hilft das Ganze zu managen. Gerade in der Anfangszeit kommt so viel auf einen zu, dass man echt überfordert sein kann. Denn nicht alles was in der Kasse landet gehört einem. Von dem her muss man da aufpassen. Ich rate jedem zu kalkulieren und nicht einfach Pi mal Daumen Preise anzusetzen.

Wenn Du deine Persönlichkeit als Frisur beschreiben müsstest, welche wärest Du?

Schwierig, schwierig. Ich glaube, ich wäre ein sehr geradliniger Bob mit einem geraden Pony, sehr straight.

Wofür könnte man dich denn mitten in der Nacht aufwecken?

Ach, für ein Gläschen Vino mit Freunden vielleicht?

Und welcher berühmten Persönlichkeit würdest Du gerne mal die Haare schneiden?

Ich glaube Katy Perry, die finde ich total cool. Und: ich würde sogar mal eine Ausnahme machen und einen Mann auf meinen Stuhl lassen, wenn es Ryan Gosling wäre. [grinst breit]

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemSozusagen: Girls only und Ryan Gosling, herrlich! [lacht] Wann hast Du denn das letzte Mal so richtig laut und herzhaft gelacht?

Puh, also ich muss Dir ganz ehrlich sagen, wir lachen so viel, dass ich jetzt gar nicht sagen könnte, worüber ich das letzte Mal laut gelacht habe. Wir sind einfach ständig am Lachen.

So muss das auch sein! Wollen wir ein kleines Spiel spielen? Du entscheidest dich immer für einen Begriff!

Leg los!

Messer oder Schere?

Schere.

Kurze oder lange Haare?

Kurz.

Bayalage oder Strähnen?

Strähnen.

Bart oder nicht?

Bart!

Mann oder Frau?

Frau.Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemChaotisch oder ordentlich?

Chaotisch.

Prosecco oder Bier?

Prosecco.

Make-Up oder Frisur?

Make-Up.

Studiolution, ja oder nein?

Natürlich ja!

Wie lange seid ihr denn schon zusammen, studiolution und Du?

Seit meinem ersten Tag hier, also seit Februar.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemSchließe für mich mal die Augen. Was siehst Du und was fühlst Du, wenn Du an studiolution denkst?

 

Ich sehe eine dunkelhäutige Frau mit ganz vielen Locken und ich fühle Sicherheit.

Und zum Thema Online-Terminbuchungen, habt ihr die direkt von Anfang an genutzt?

Absolut. Ich habe in meinem alten Salon auch schon mit einem Online-Timer gearbeitet und habe mich damals umgeschaut, was nun hier für mich in Frage kommt. Relativ schnell habe ich mich dann für studiolution entschieden, weil es eine Nürnberger Firma ist, die jung ist und ein solides Produkt auf dem Markt hat.

Hast Du denn lange mit der Online-Terminbuchung flirten müssen, bevor aus euch was geworden ist?

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr Kassensystem

Ich muss ganz ehrlich sagen: Nein! studiolution war die einzige Firma, die direkt auf meine E-Mail geantwortet hat, wo ich direkt testen konnte und binnen 4-5 Tagen alles online hatte. An sich war Online-Buchung für mich und meine Kunden nichts Neues. Und Neukunden finden das super.

Mitten in der Nacht, wenn man an seinen Friseur denkt, kann man sich einfach direkt einen Termin geben lassen. Mein Telefon klingelt kaum! Gut 60% meiner Termine laufen über die Online-Buchung und ich bin total entlastet.

 

War es denn eine Umstellung vom analogen Terminbuch zum digitalen Terminbuch?

Natürlich, am Anfang schon. Da musste man ein bisschen reinwachsen. Aber es gibt einfach kein Geschmiere im Buch mehr, kein Radieren mehr, mit einem Klick ist alles erledigt und das finde ich super.

Würdest Du sagen, dass man als Neugründer und auch, wenn man noch nicht mit einem Digitalen System gearbeitet hat, direkt mit studiolution loslegen sollte?

Sollte man auf jeden Fall! Der Zeitgeist geht dahin, dass alles online passiert. Gerade wenn man neu anfängt, sollte man von Anfang an mit der Online-Buchung arbeiten, dass die Kunden sich daran gewöhnen. Würde ich auf jeden Fall jederzeit wieder so machen.

Auf dem Stuhl im Salon von Friseurin Sehida, sie zeigt ihr KassensystemVielen herzlichen Dank für das liebe Gespräch und die tolle Frisur! Wer mehr über die Powerfrau Sehida erfahren möchte, kann gerne ihre Facebook-Seite besuchen oder sich direkt einen Termin sichern!

„studiolution hilft Friseursalons, mehr Umsatz zu machen!“

Danke an @ Mathias Sauermann für das Interview. Es hat Spaß gemacht.

Lesen Sie das Interview hier

studiolution hilft Friseursalons mehr Umsatz zu machen

Der Onliner Blog: http://der-onliner.blogspot.de/2014/11/interview-studiolution.html