Leistungen und Leistungsgruppen sortieren

Wir haben diese Woche einige erste Verbesserungen im Leistungsverzeichnis vorgenommen.

Ab sofort könnt Ihr:

  • Leistungsgruppen in einem eigenen Menüpunkt „Leistungsgruppen“ separat anlegen und sortieren
  • Leistungen zu Leistungsgruppen zuweisen und innerhalb ihrer Gruppe sortieren

Das erhöht die Übersichtlichkeit im Terminbuch und führt zu sauberen Statistiken. Außerdem wird man durch sinnvolle Anordnungen schneller beim Terminieren und Kassieren. Es lohnt sich also mal in den eigenen Dienstleistungen „aufzuräumen“.

Das Ganze findet Ihr unter Einstellungen > Leistungsverzeichnis.

So geht’s:

1. Leistungsgruppen sortieren

Unter Einstellungen > Leistungsverzeichnis findet Ihr den neuen Menüpunkt „Leistungsgruppen“. Hier könnt Ihr Leistungsgruppen (z.B. Damen, Waxing, Augen, etc.) anlegen und löschen. Außerdem könnt Ihr hier die Position der Gruppen im Termindalog im Terminbuch, im Kassendialog und auf der online Terminbuchungsseite bestimmen. Gebt Ihr der Gruppe die Position 1, steht sie überall an erster Stelle.

2. Leistungen sortieren

Auch bei den einzelnen Leistungen könnt Ihr die Position und somit die Reihenfolge innerhalb der Leistungsgruppen bestimmen. Auch hier gilt, gebt Ihr einer Leistung die Position 1, steht sie in der eigenen Gruppe ganz oben.

Tipp: Filtert in der Übersicht zuerst nach der Leistungsgruppe innerhalb der Ihr sortieren wollt und vergebt den Leistungen dann eine Position, indem Ihr auf die einzelnen Leistungen klickt.

3. Neue Leistungen anlegen

Beim Anlegen von Leistungen gibt es für die Leistungsgruppen ab sofort eine Drop-Down-Liste. Das vermeidet das Anlegen doppelter Gruppen durch Rechtschreibfehler. Möchtet Ihr eine neue Gruppe anlegen, könnt Ihr das unter Einstellungen > Leistungsverzeichnis > „Leistungsgruppen“ tun.

Falls Ihr dazu Fragen oder Feedback habt, meldet Euch jederzeit bei uns! Wir helfen immer gerne weiter 🙂

Viele Grüße,
Euer studiolution – Team

Unbare Umsätze in der Kasse – Vorsicht!

Wieder einmal gibt es große Verunsicherung wegen eines Themas, bei dem sich das Bundesfinanzministerium (BMF) nicht mit dem Bund der Steuerberater (DStV) einig ist: Wie sollen unbare Umsätze in der Buchhaltung bzw. Kasse verbucht werden?

Zwei Meinungen:

  • Das BMF sagt, dass ein formaler Mangel besteht, wenn unbare Geschäftsvorfälle durch die Kasse gebucht werden
  • Der DStV sagt, dass das „durchschleusen“ von unbaren Geschäftsvorfällen durch das Kassenbuch aber genau gelebte Praxis ist.

Das Thema betrifft alle!

Was heißt eigentlich „unbare Geschäftsvorfälle im Kassenbuch“?

Vereinfacht: Zahlt ein Kunde beispielsweise mit EC wird dieser Umsatz auf ein sogenanntes Transitkonto gebucht. Sobald das Geld auf dem Konto ankommt, wird dieses Transitkonto in der Buchhaltung wieder ausgebucht.

Die „gelebte Praxis“ der Steuerberater ist aber folgende: Zunächst wird so getan, als hätte der Kunde Bar bezahlt. In einer zweiten Buchung, die sofort danach erfolgt, wird dieser Umsatz dann wieder ausgebucht und auf das bereits erwähnte Transitkonto gebucht. Es erfolgen also zwei Buchungen, anstatt einer. Wenn ein Steuerberater nun sein Konto „Kasse“ (z.B. 1000 SKR03) ansieht, dann stehen alle Umsätze aus Bar und EC da drin.

Es gibt wie immer Vor- und Nachteile. Aus unserer Sicht, ist es aber schon mal so, dass sich die Anzahl der Buchungen (nach BMF) stark verringert und auch die Kontierungen für Laien nachvollziehbarer werden.

Was ist mit studiolution?

In studiolution wurden schon immer alle Geschäftsvorfälle getrennt voneinander (einzeln) aufgezeichnet. Im Kassenbuch von studiolution waren noch nie unbare Geschäftsvorfälle drin. Die Frage ist aber, wie eigentlich der Steuerberater bucht… Dieser konnte und kann durchaus beide Wege gehen, da sich in der Kontenrahmen-Zuweisung beide Varianten abbilden lassen. In der Vergangenheit haben die meisten Steuerberater nach der „gelebten Praxis“ gebucht. Nur wenige haben das umgestellt.

Mit einem Update haben wir diese Umstellung jetzt noch einfacher gemacht. Wer immer noch nach der „gelebten Praxis“ bucht, kann jetzt mit einem Klick die Konten entsprechend ändern und nach dem vom BMF geforderten Prozess buchen. Das Ganze geht unter Einstellungen > Kontenrahmen > Einnahmen.

Ändert das etwas an der Darstellung, Statistiken, etc.?

Nein. In studiolution ändert sich durch die Kontierungsumstellung nichts. Beim Steuerberater ändert sich – wenn er mit Unterstützung des DATEV Exports buchen sollte, dass er damit BMF-konform bucht.

Was ist die studiolution Empfehlung und wie geht studiolution damit zukünftig um?

Alle neuen Kunden werden automatisch die BMF-konforme Einstellung im Kontenrahmen hinterlegt haben. Alle bestehenden Kunden können dies einfach per Klick umstellen, wenn sie möchten. Wir empfehlen in jedem Fall vorab mit dem Steuerberater zu sprechen.

Unsere Empfehlung ist BMF-konform zu buchen, da wir nicht beurteilen können, ob es seitens des BMF noch eine Anerkennung der „gelebten Praxis“ gibt. Außerdem tut es nicht weh, ist für Salons & Studios – zumindest mit studiolution – nicht spürbar im Sinne von Änderungen und man kann sich sofort wieder auf das relevante konzentrieren – die Kunden 😉 Damit ist die Diskussion und Unsicherheit schnell erledigt.

Viele Grüße

Euer studiolution Team

Weitere Links:

https://www.dstv.de/interessenvertretung/steuern/steuern-aktuell/tb-115-17-vj-ec-kartenumsaetze

Neues Update: DSGVO-Löschkonzept

Seit 25. Mai 2018 sind alle Unternehmen in der EU dazu verpflichtet, personenbezogene Daten wie z.B. E-Mail Adressen zu löschen, wenn diese für den ursprünglichen Zweck nicht mehr notwendig sind. Dazu müssen alle ein sogenanntes „Löschkonzept“ vorlegen können.

Mit dem heutigen Update haben wir das mal eben für Euch übernommen 😉

Ab sofort können Kundendaten automatisch aus studiolution gelöscht werden, wenn diese

  • Euer Geschäft für mindestens zwei Jahre nicht besucht haben
  • und deren Kundenkartei für mindestens zwei Jahre nicht verändert wurde.

Keine Sorge: Eine Woche vor der Löschung der Daten, werdet Ihr darüber im Puls informiert und könnt Euch diese Kunden auch nochmal ansehen (per Kundenkartei oder Excel).
Sobald man in der Kundenkartei nochmals auf „Speichern“ klickt, werden diese Kunden übrigens nicht gelöscht.
 

 
Daten, die im Rahmen der GoBD aufgezeichnet werden müssen z.B. Vorname, Nachname und Buchungen, bleiben in den Exportberichten für Betriebsprüfer erhalten.

Ein riesen Vorteil der Funktion ist natürlich auch, dass neben der Einhaltung der DSGVO gleichzeitig auch die Kundenkartei aufgeräumt wird. Somit verschwinden Karteileichen und doppelte Kunden aus dem System und studiolution wird dadurch – vor allem bei der Terminanlage – deutlich schneller.

Falls Ihr dazu Fragen habt, könnt Ihr Euch jederzeit unter 0911131335 oder per Email unter service@studiolution.com bei uns melden.

Viele Grüße,
Euer studiolution-Team 💙

Pressemitteilung: 80.000 Friseure machen 40 Mio. Menschen glücklich!

In Deutschland gibt es ca. 80.000 Friseurbetriebe und ca. 40 Mio. Menschen gehen mindestens einmal im Jahr zum Friseur. Damit sind Friseure – neben viel Schokolade – wohl die Glücklichmacher Nr. 1 in Deutschland – ganz ohne Nebenwirkungen auf der Hüfte.

Das ist der Grund für eine ungewöhnliche offline-online Marketing Aktion des Nürnberger Start-ups Head-on Solutions, die mit dieser kreativen Aktion auf ihre Kassen- und Terminlösung studiolution.com hinweisen möchten.

Die Kampagne

Die Basis der Kampagne bildet ein – mit einer Hommage an das Friseurhandwerk – gefüllter Pizzakarton. Dieser wird nicht per Post, sondern per Fahrradkurier zugestellt. Die ungewöhnliche Verpackungs- und Zustellungsart sorgt für Aufmerksamkeit, erhöht die Neugier und macht Lust auf den Inhalt des Kartons. Darin enthalten ist nicht wie zu erwarten eine Pizza, sondern ein Liebesbrief, Aufkleber, Jutebeutel, Gummibärchen, Terminkarten uvm – alles unter dem Motto „Glücklichmacher – Helden des Alltags“.

Zusätzlich wurde ein Online Shop rund um die Kampagne aufgebaut, auf dem die Produkte des Kartons – aber auch weitere Produkte (nach-) bestellt werden können. Diese reichen von Postern und Tassen, über Handyhüllen bis hin zu T-Shirts, etc.

Eine Kampagnen-Website unter studiolution.com/friseurhelden auf der die Friseure sich die Softwarelösung ansehen und gleichzeitig noch bei einem Gewinnspiel teilnehmen können, rundet die Aktion ab.

„Für uns ist Authentizität als Unternehmen einer der wichtigsten Faktoren. Wir lieben, was wir tun und das merken auch täglich unsere Kunden. Deshalb freut uns diese Aktion auch so sehr, da sie unsere Werte und die Sichtweise auf das Friseurhandwerk mit einer kreativen Marketing-Aktion zusammenbringt“, so Hazel Ahamer, Leitung Marketing und PR.

Die Kampagne startet in der Woche vom 05. Juni 2018. Gemeinsam mit unseren lokalen Fahrradhelden: Duisburg & Bochum – Pony Riders, Reutlingen – Die Fahrradkuriere, Wuppertal – Pedalero, Freiburg – Velo Kurier.

Über Head-on Solutions GmbH

Die Head-on Solutions GmbH wurde im Februar 2015 durch Ralf Ahamer – ehemals Vorstand der hotel.de AG und CMO der XING AG – gegründet und betreibt u.a. die Internet Plattformen studiolution.com und studiobookr.com. Die Head-on Solutions GmbH erstellt für kleine- und mittelständische Unternehmen digitale Lösungen wie z.B. Terminplanung, Kundenmanagement, Marketinglösungen, Kassensysteme bis hin zur Buchungslösung oder Zeiterfassung. Zu den Kunden des bereits im deutschen Markt etablierten Produktes studiolution.com und studiobookr.com zählen Friseure, Fitness-, Kosmetik-, Massage- und Tattoostudios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beispielsweise können darüber Termine direkt bei lokalen Unternehmen wie z.B. Friseuren gebucht und beim Friseur direkt kassiert werden. Zusätzlich enthält das System ein umfangreiches Managementsystem mit Statistiken, SMS und E-Mail Marketing Services, etc. Weitere Branchen und Funktionen sind im Aufbau.

Pressekontakt

Hazel Ahamer
Head-on Solutions GmbH
Leitung Marketing und PR
Bärenschanzstraße 2
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 13 13 35 18

E-Mail: hazel@headonsolutions.com
www.studiolution.com

www.studiolution.com – ein Liebesbrief an Friseure

Velokuriere Freiburg

 

Unser Business Analyzer in der aktuellen Ausgabe der FRISEURWELT

In der aktuellen Ausgabe der FRISEURWELT findet Ihr einen tollen und informativen Artikel zu unserem Business Analyzer 📊 📈.

Hier könnt Ihr den Artikel digital nachlesen. Wer das Heft lieber in den Händen halten möchte, kann ganz einfach ein Probeheft bestellen.

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #7 Bavarian Beauty

Auf dem Stuhl Interview von der Kassensoftware für Friseure mit Josef Wieser.

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Reihe auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Dieses Mal sind wir bei Josef Wieser in Mammendorf.

Friseur Harald Wieser und Seine Tochter

Josef Wieser mit seiner Tochter Johanna

Sag mal, wie kam es dazu, dass du Friseur geworden bist?

Das ist eine schwierige Frage… Ich bin Friseur geworden, entgegen der Widerstände der Familie und auch, weil meine Mutter selbst nie Friseur werden durfte. Nachdem ich dann das Pfarrerwerden abgelegt hab, hab ich mich entschieden Friseur zu werden. [lacht]

Du wolltest also zuerst Pfarrer werden?

Das war eher eine taktische Entscheidung. Beim Religionslehrer kam das ganz gut an, das hat sich natürlich schon auf die Noten ausgewirkt. [lacht]

Dieses Mal sind wir nicht auf dem Stuhl bei dir, da du ja schon eine ganze Weile nicht mehr am Kunden arbeitest. Gibt es etwas, das du vermisst?

Am meisten vermisse ich den persönlichen Kontakt zu den Kunden.

Der Salon von Josef Wieser

Warum bist du denn kein aktiver Friseur mehr?

Ich glaube ich war kein schlechter Friseur, aber meine große Leidenschaft war immer das Kaufmännische. Ich hatte sogar mal die Chance in den USA als Friseur zu arbeiten – aber dann ergab sich hier in Mammendorf das erste Geschäft. So ist ein Betrieb zum anderen gewachsen.

Du hast ja mittlerweile mehrere Salons. Was ist deine Philosophie und was ist dir bei deinen Mitarbeitern wichtig?

Interview mit unseren Kunden - Der Salon von Josef Wieser

Die gemeinsame Philosophie ist die Führung der Mitarbeiter, dass wir uns als Team wahrnehmen und dass es gewisse Qualitätsstandards in jedem Salon gibt. Wichtig ist mir die Förderung der Mitarbeiter nach ihrer Eignung. Manchmal muss man auch selektieren. Wir versuchen einfach Konflikte zu vermeiden. Ich meine, wenn jemand einfach nicht passt, dann muss man sich halt auch mal von einem Menschen trennen, um den Stall sauber zu halten [zwinkert]. Grundsätzlich ist mir bei allen Salons wichtig, dass gewisse Standards gelten, aber jeder Salonleiter darf individuell noch sein eigenes Ding machen. Außerdem gibt‘s da auch ein gutes Zitat von Robert Bosch, nach dem ich arbeite:

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.

Ich lege viel Wert auf Transparenz. Unsere Mitarbeiter wissen zum Beispiel, wie viel Umsatz wir machen und haben jederzeit Zugang zu sämtlichen Statistiken.

Außerdem ist uns auch einfach der menschliche Umgang den wir miteinander pflegen, sehr wichtig. Wir machen zum Beispiel regelmäßig kleine Teamevents. Wir grillen mal gemeinsam oder freitagabends wird gerne die Woche gemeinsam mit einem Glas Sekt ausgeklungen.

Du bist ja lange in der Friseur Innung tätig gewesen. Erzähl mir davon!

Das, worauf ich am meisten stolz bin aus der Zeit ist, dass Bayern nun den einzigen Tarifvertrag hat, in dem verankert ist, dass Mitarbeiter Anspruch haben zu erfahren, welche Umsatzzahlen sie bringen müssen, um in die nächsthöhere Lohngruppe zu kommen. Das war die einzige Formulierung, die gesetzeskonform war, um den Mitarbeitern praktisch die Möglichkeit zu geben, selber einen höheren Lohn zu fordern. In Bayern muss deshalb jeder Saloninhaber einmal im Jahr seinem Mitarbeiter mitteilen, was sein „Soll“ ist, um in die nächsthöhere Lohngruppe zu kommen.

Der Salon von Josef Wieser

Was denkst du, wie wird sich die Friseurbranche in den nächsten Jahren verändern?

Die nächsten 20-30 Jahre glaube ich, hat unsere Branche sehr große Chancen. Wir werden immer, genauso wie der Bäcker und der Metzger, ein Anlaufpunkt sein, wo man vielleicht auch mal Zeit hat ein Gespräch zu führen oder persönliche Kontakte zu pflegen.

Wir haben gehört, dass Du aktuell noch ein weiteres großes Projekt hast. Was hat es mit der Academy Süd auf sich?

Josef Wieser - Die Baustelle der Friseur-AcademyAlso was ich immer wusste, ist, dass wir unsere Ausbildung stärken müssen. Deshalb haben wir die Academy ins Leben gerufen.

Dort können sich Friseure durch eine dreijährige Weiterbildung zum „Hair & Beauty Artist“ höherqualifizieren. Es haben sich dann Gespräche mit La Biosthetique ergeben, die an diesem Projekt nun entscheidend mitwirken. Was die Schulungsräume angeht, da ist aber aktuell noch eine große Baustelle, im wahrsten Sinne.

Das klingt ja super interessant. Mal ein anderes Thema – warum hast du dich für studiolution entschieden?

Ich hab euch damals auf der Messe in Nürnberg kennengelernt. Da hat mich vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mir war eigentlich immer klar: Das, was die anderen da verlangen, ist Abzocke. Ich hab mehrere Systeme angeschaut. Und dann hab ich im Vergleich studiolution kennengelernt und da hat mich die Einfachheit und Umsetzbarkeit sowie die Klarheit und Aufmachung überzeugt. Oder auch die Marketingmaßnahmen. Den vollen Umfang haben wir zwar noch gar nicht genutzt, weil wir einfach sehr gut ausgebucht sind, aber das wäre jetzt ein Ziel für die Zukunft.

Was ist dein liebstes Tool in studiolution?

Der Business Analyzer! Der ist so schön unkompliziert, da kann ich mir einfach meine Zahlen so zusammenstellen, wie ich sie möchte und es ist kein starres System.

Friseur und Unternehmer Josef Wieser

Vielen Dank Josef für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon und auf deiner Baustelle empfangen hast. Wer mehr über Josef und sein neuestes Projekt erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.

Keine Angst vor der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union in Kraft. Diese regelt, wie Unternehmen und Betriebe den Umgang mit personenbezogenen Daten zu pflegen haben und welche Rechte Nutzer bzw. Kunden haben.

Vor der neuen Datenschutzverordnung (DSGVO) muss man keine Angst haben.

💡 Warum es wichtig ist Daten zu schützen und gleichzeitig zu wissen wie Klaus seinen Kaffee trinkt.

Wer sein Geschäft erfolgsorientiert führen möchte, ist aber auf gute Daten angewiesen. Nur so kann man beispielsweise optimalen Service bieten oder entsprechende Strategien und Maßnahmen planen. Das Missachten der neuen DSGVO-Regeln kann einem allerdings teuer zu stehen kommen. Dennoch braucht man keine Angst vor der neuen Verordnung haben. Denn das Schöne ist, der richtige Umgang mit personenbezogenen Daten ist im Grunde gar nicht so schwer und war bisher auch schon gesetzlich geregelt.

💡 Doch erstmal Schritt für Schritt 😉

Datenschutz im Allgemeinen umfasst drei Ebenen: die Datenerhebung, Datenverarbeitung (zum Beispiel das Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren oder Löschen von Daten) – sowie die Nutzung von personenbezogenen Daten.

Doch was sind überhaupt personenbezogene Daten? Hierunter fallen z.B. Name, Anschrift, E-Mail Adresse oder Geburtstag eines Kunden, aber auch Standortdaten oder IP-Adressen zählen zu personenbezogenen Daten – sprich sämtliche Daten, mit denen man eine Person eindeutig identifizieren kann.

💡 Welche Änderungen bringt die DSGVO mit sich?

Die bisherigen Grundprinzipien des Datenschutzes, die im Bundesdatenschutzgesetz verankert sind, bleiben bestehen. Somit ist jede Art von Datenverarbeitung nur dann zulässig, wenn entweder eine gesetzliche Erlaubnis vorliegt, oder die betroffene Person mit der Datenverarbeitung einverstanden ist.

➡️ Datenübertragbarkeit und Recht auf Löschung

Des Weiteren stärkt die EU die Rechte der Nutzer bzw. Kunden. Diese haben nun ein Recht auf Löschung der eigenen Daten sowie Recht auf Datenübertragbarkeit. Personenbezogene Daten gehören demnach dem Kunden und nicht dem Unternehmen.

➡️ Informationspflicht und Auskunftsrecht

Außerdem unterliegt ein Unternehmen der Informationspflicht sowie dem Auskunftsrecht. Das heißt, dass Kunden in Zukunft leichteren Zugang zu ihren Daten bekommen sollen und über deren Nutzung informiert werden müssen. Somit hat jeder Nutzer das Recht zu erfahren, welche Daten ein Unternehmen über ihn gesammelt hat und wie diese weiterverarbeitet werden.

Generell werden durch die neue Datenschutzgrundverordnung die Rechte der Kunden gestärkt und die Pflichten der Verantwortlichen erhöht.

💡 Betrifft mich die Datenschutzgrundverordnung überhaupt?

Ja – grundsätzlich ist erst mal jedes Unternehmen in der EU betroffen. Besonders Salons und Studios hängen von Informationen Ihrer Kunden ab um den Service zu optimieren – z.B. Farbmischungen, Allergien, gekaufte Produkte und Leistungen der Vergangenheit etc. Außerdem werden oft Vorher-/ Nachher Bilder in sozialen Medien gepostet, was auch unter die DSGVO fällt. Übrigens – es geht nicht nur um Kundendaten – sondern z.B. auch um die Daten der Mitarbeiter.

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💡 Vorlagen und Muster

✔️ Muster Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten des Verantwortlichen hier (Anlage 4)
✔️ Muster Einwilligungserklärung für Eure Kunden hier (Anlage 1)
✔️ Merkblatt für Eure Kunden (z.B. zur Auslage im Geschäft) hier (Anlage 2)
✔️ Muster zur Verschwiegenheitsvereinbarung mit Mitarbeitern hier
✔️ Datenschutzerklärung für die eigene Webseite erstellen z.B. hier

Anmerkung: Ein Muster für eine Datenschutzerklärung findet Ihr alternativ hier.

Selbstverständlich müssen die Vorlagen noch auf das eigene Unternehmen angepasst werden. Auch bei der Einwilligungserklärung muss man abwägen: Unsere Recherchen haben ergeben (Landesschutzbeauftrage Bayern), dass man nur dann eine Einwilligung benötigt, wenn man mehr Daten erhebt als für die Dienstleistung notwendig wären wie z.B. Hobbies. Allerdings – auf der sicheren Seite ist man mit Einwilligung, da man vielleicht auch Bilder, etc. zukünftig ablegen möchte…

💡 Datenschutzbeauftragter – muss oder kann?

Unternehmen, die mehr als neun Mitarbeiter beschäftigen, die ständig personenbezogenen Daten verarbeiten, brauchen einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten (gemäß § 38 BDSG (neu).

Im Zuge unserer Recherchen haben wir von mehreren Quellen, wie z.B. dem bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht, die Auskunft erhalten, dass ein Datenschutzbeauftragter beispielsweise bei Friseuren nicht notwendig sei. In dieser Branche stehe die handwerkliche Dienstleistung im Vordergrund und nicht die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Hier gilt: Das kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden und sollte individuell geprüft werden. Ein guter Ansprechpartner sind hierfür die Landesämter für Datenschutz.

💡 Benötigt man eine extra Einwilligung von Kunden zum Zwecke der Direktwerbung?

Interessanter Weise sind ausdrückliche Regelungen zur Werbung in den DSGVO nicht enthalten. Es geht eher darum, ob das Unternehmen ein berechtigtes Interesse hat, dem jeweiligen Kunden Direktwerbung zu senden. Der sogenannte Erwägungsgrund 47 der DSGVO gibt vor,  dass genau dieses Interesse einer Verarbeitung zum Zwecke der Direktwerbung ein berechtigtes Interesse des Verantwortlichen darstellt.

Was heißt das nun? Wenn die E-Mail Adresse in Zusammenhang mit dem Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung erhalten wurde, dann darf das Unternehmen diese für eigene, ähnliche Produkte oder Dienstleistungen für Direktwerbung verwenden – also z.B. Angebote per E-Mail an Bestandskunden, Terminerinnerungen, etc. versenden. Auch ohne extra Einwilligung.

Fazit: Man benötigt nach unseren Recherchen keine extra Einwilligung zum Zwecke der Direktwerbung an Bestandskunden, solange man nicht für z.B. andere Unternehmen wirbt. Man muss die Kunden allerdings vorab informieren, dass man das macht und dass die Kunden dem jederzeit widersprechen können (z.B. E-Mail Abmelden Links).

💡 Sanktionen und Strafen bei Missachtung

Was passiert, wenn ich die neuen Gesetze nicht einhalte? Der Bußgeldrahmen wurde für Datenschutz-Verstöße deutlich erhöht. Es können Beträge von bis zu 20 Millionen Euro gefordert werden oder bis zu 4 % des Jahresumsatzes eines Unternehmens.

Auch wenn die Strafen hoch erscheinen, gibt es keinen Grund Kundendaten nicht mehr zu erheben. Diese Daten sind essentiell, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Zu wissen, wie Kunde Klaus seinen Kaffee gerne trinkt – oder welche Produkte er gerne nutzt, führt zu positiven Erlebnissen im Geschäft und letztendlich zu einer langfristigen Kundenbindung. Ein Kundenmanagement-System, wie es in studiolution enthalten ist, kann dabei helfen. Befasst man sich erst einmal sorgfältig mit sämtlichen Änderungen und Neuerungen der DSGVO, so braucht man auch keine Angst vor den Prüfbehörden zu haben.

Im Übrigen „stechen“ die GoBs (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung) mit seinen Aufbewahrungspflichten den Datenschutz: Beispielsweise sind erfasste Kunden (=Vertragspartner) nach dem BFH-Urteil vom 12. Mai 1966, BStBl III S. 372 aufzubewahren.

💡 Was machen wir bei Head-on Solutions?

Mit studiolution/ studiobookr nehmen wir den Datenschutz schon immer sehr ernst – und nicht erst seit den DSGVO. Außerdem haben wir bereits vor Monaten damit angefangen, sämtliche Richtlinien und Pflichten ordnungsgemäß umzusetzen.

Konkret haben wir bereits einige Dinge auf studiobookr.com umgesetzt wie z.B. Cookie Hinweise oder eine extra Bestätigung der Datenschutzerklärung bei Online Buchung. Außerdem kommen in den nächsten zwei Wochen unter anderem noch ein aktualisierter Vertrag zur Auftragsverarbeitung (wichtig: unterschrieben bei uns bis 25.5.18 vorliegend), Abmeldelinks von Service E-Mails, extra Impressumsfeld auf der Onlinebuchungsseite sowie eine neue Datenschutzerklärung und AGBs nach DSGVO und noch einige Dinge mehr.

🚨 Wichtiger Hinweis und wen kann ich fragen

Der vorliegende Beitrag stellt weder eine Rechtsberatung dar – noch ersetzt er die Beratung durch einen fachkundigen Rechtsanwalt, bei der die Besonderheiten des Einzelfalls berücksichtigt werden können. Bitte informiert Euch über die DSGVO und holt Euch fachkundigen Rat ein bei z.B. den jeweiligen Landesämtern für Datenschutz (beipsielsweise in Bayern) oder eben bei fachkundigen Anwälten bzw. Datenschützern. Auch manche Innungen oder Handwerkskammern können weiter helfen.

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💡 Hilfreiche weiterführende Links:

Rechte & Pflichten bei der Kassennachschau – Antworten auf häufige Fragen

Seit der Einführung der GoBD Richtlinien zu Beginn des Jahres 2017 herrschen vor allem für bargeldintensive Unternehmen und Geschäfte strengere Regeln für eine ordnungsgemäße Kassenführung. Seit 01.01.2018 kommt zusätzlich die Kassennachschau dazu, die das Finanzamt ohne Vorankündigung durchführen darf. Gute Gründe sich ausführlicher mit dem Thema Kasse zu beschäftigen, denn eine Sache ist sicher – die Anforderungen an Kassen werden von Jahr zu Jahr weiter steigen.

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Was ist die Kassennachschau genau?

Die Kassennachschau erfolgt ohne vorherige Ankündigung. Der Steuerbeamte darf, bevor er die Kasse prüft, verdeckt beobachten oder Testkäufe durchführen. Er hat auch das Recht, die Geschäftsräume zu betreten. Erst wenn er dann zur Kassennachschau übergeht, muss er sich mit einem Dienstausweis ausweisen. Die Kassennachschau kann immer zu den Öffnungszeiten stattfinden, auch samstags. Sie ist allerdings keine Betriebsprüfung, das heißt, sie bezieht sich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die aktuelle Kassenführung (Achtung: Die Kassennachschau kann jedoch ohne Vorankündigung in eine Betriebsprüfung übergehen).

Was wird geprüft?

Geprüft wird vor allem die lückenlose Kassenführung. Hier achten die Beamten besonders auf die ordnungsgemäße Aufzeichnung von Kasseneinnahmen und – ausgaben. Um einen genauen Soll-Ist-Vergleich zu erhalten, wird ein Kassensturz durchgeführt. Alle Bargeldbestände werden geprüft, weshalb es unbedingt erforderlich ist, alle Veränderungen zu erfassen (z.B. Wechselgeld, Trinkgeld, Gutscheinverkauf, etc.). Außerdem wird geprüft, ob die Einhaltung der GoBD Richtlinien gewährleistet wird. Auf folgende Punkte wird besonders geachtet:

  • Nachträgliche Veränderbarkeit von Rechnungen
  • Verwendung des Trainingsmodus
  • Fortlaufende Nummerierung der Tagesabschlüsse
  • Elektronische Auswertbarkeit aller unternehmensrelevanten Daten
  • Einhaltung der Aufbewahrungspflicht für 10 Jahre

✅ studiolution ist nach den GoBD Richtlinien zertifiziert und erfüllt all diese Anforderungen. Mehr lesen. Jeder Geschäftsinhaber ist allerdings selbst dafür verantwortlich, seine Buchhaltung und Finanzen ordentlich und gewissenhaft zu führen!

Was muss dem Beamten vorgelegt werden?

Voraussichtlich das Kassenbuch und eine Verfahrensdokumentation, egal ob handschriftlich erfasst oder digital.

✅ Ihr könnt dieses Dokument ausdrucken, ausfüllen und zu Euren Unterlagen legen. Wenn ein Finanzbeamter vorbei schaut, habt schon mal die wichtigsten Daten griffbereit und der Beamte kann diese ganz leicht downloaden.

Worauf muss der Beamte außerdem Zugriff haben?

Auf alle Einzelaufzeichnungen und abgaberechtlichen Unterlagen (z.B. Journal, Kassenbuch, etc.) sowie die technischen Daten der Kasse und die Zertifizierung, falls vorhanden.

✅ Ihr könnt dieses Dokument ausdrucken, ausfüllen und dem Beamten vorlegen.

Wozu ist der Salon-/ Studiobetreiber verpflichtet?

Studio- und Salonbetreiber sind dazu verpflichtet, bei einer Steuerprüfung Einsicht und Auskunft über Ihrer Kassenaufzeichnungen und Buchungen zu geben.

Darf der Prüfer in meine Privaträume?

Grundsätzlich sind Privaträume für den Prüfer tabu. Sollte jedoch eine Verdunklungsgefahr bestehen, dürfen auch Privaträume betreten werden.

Was tun, wenn der Betriebsprüfer da ist?

  • Ruhe bewahren
  • Dienstausweis und Prüfungsanordnung vorzeigen lassen (Achtung Betrüger unterwegs!)
  • Ruhiges und konstruktives Prüfungsklima schaffen, z.B. in einem geschützten Raum
  • Technische Daten und Bedienungsanleitung der Kasse ausgedruckt bereitlegen
  • Am Ende das Protokoll der Kassennachschau aushändigen lassen

Es gibt nichts zu befürchten. Faustregel: Einfach alles sauber kassieren, jeden Tag das Geld zählen und nichts am Finanzamt vorbei machen. Dann wird aus dem Betriebsprüfer plötzlich Euer bester Freund und niemand, den man fürchten muss.

Was wenn der Geschäftsführer/Inhaber nicht da ist?

Dann sollten die Mitarbeiter den Prüfer darauf hinweisen und den Betriebsinhaber kontaktieren. Außerdem empfiehlt es sich, den Steuerberater über die Nachschau zu informieren. Soweit machbar, wird der Prüfer das Erscheinen des Unternehmers und/oder Steuerberaters abwarten.

Tipp: Telefonnummer des Steuerberaters griffbereit haben

Weitere wissenswerte Fragen rund um die Kasse:

Gibt es eine Bonpflicht?

Erst ab dem 1.1.2020 gilt in Deutschland die Bon-Pflicht. Ein Bondrucker ist ab diesem Zeitpunkt kein optionales Hilfsmittel mehr. Generell erleichtert der Bondrucker Arbeit – mit dem passenden System können sogar Gutscheine ausgedruckt und z.B. per Barcode wieder eingescannt werden.

Was ist ein Zählprotokoll überhaupt – und brauche ich das?

Mit einem Zählprotokoll wird ein Nachweis für die geldmäßige Kassenführung erbracht – im Gegensatz zur rein rechnerischen. Sprich, mit einem Zählprotokoll wird festgehalten, in welcher Anzahl und in welcher Stückelung der Kassenendbestand vorliegt. Generell sind Zählprotokolle nur bei offenen Ladenkassen Pflicht. Bei elektronischen Kassen ist ein Zählprotokoll aber sehr empfehlenswert – zum einen erweckt ein täglich ausgefülltes Zählprotokoll beim Prüfer Vertrauen, zum anderen ist somit auch mehr Nachvollziehbarkeit gewährleistet – und zuletzt hilft es natürlich beim Zählen und Vermeiden von Kassendifferenzen auf Grund von Rechenfehlern.

Kassenbericht vs. Kassenbuch? Was wird gebraucht – was ist Pflicht?

Kassenberichte sind Bestandteil des Kassenbuchs. Im Kassenbuch werden sämtliche Geschäftsvorgänge erfasst, die bar getätigt wurden. Der Kassenbericht ist der täglich ausgezählte Bestand der Kasse – und zwar auf den Cent genau. Ein täglicher Kassenbericht ist für alle Systeme Pflicht. Gerade dieser ist für Betriebsprüfer besonders interessant – und ist gleichzeitig bei handschriftlicher Führung fehleranfällig.

Kassen- und Terminsoftware studiolution, Kassennachschau, Betriebsprüfung

Typische Fehler vermeiden:

Folgende typische Fehler machen Prüfer skeptisch und sind deshalb unbedingt zu vermeiden:

  • Glatte Euro-Beträge beim Tagesabschluss deuten darauf hin, dass der Bestand der Kasse nicht durch Auszählen festgestellt wurde.
  • Keine Soll-Ist-Differenzen – klar, Differenzen sind nicht gut, aber wenn Ihr Geschäft immer perfekte Abschlüsse hat, kann das schon skeptisch machen. Fehler sind schließlich menschlich.
  • Berichte werden nicht täglich, sondern nur wöchentlich oder monatlich erstellt.
  • Der Kassenendbestand des Vortags entspricht nicht dem Anfangsbestand am Folgetag.
  • Negative Kassenbilanzen: klar, oder? Eine Kasse kann niemals negativ werden. Leerer als Leer geht nicht 😉 Das ist dann ein eindeutiger Beweis, dass das Geld nicht gezählt wurde.

Tipps für die ordnungsgemäße Kassenführung mit studiolution:

  • Kassenabschluss täglich durchführen
  • Tägliches Zählprotokoll des Bargeldbestandes durchführen
  • Alle Bargeldeinlagen und -entnahmen dokumentieren und Belege aufbewahren
  • Alle Unterlagen für 10 Jahre aufbewahren (macht studiolution automatisch 😉

Weitere Infos und eine schöne Zusammenfassung zeigt auch das folgende Video:

Hilfreiche Links:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/Datenzugriff_GDPdU/2014-11-14-GoBD.html

http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerverwaltungu-Steuerrecht/Betriebspruefung/Betriebspruefungsordnung/betriebspruefungsordnung.html

https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/gesetz-gegen-manipulation-an-kassensystemen/kasseng-kassen-nachschau_168_344420.html

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #6 Hairricane

"Auf dem Stuhl..." mit Sebastian Böhm

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses Mal sind wir bei Sebastian Böhm in Magdeburg.

Das ist unser erstes Mal in Magdeburg, schön hier! Sebastian, sag mal, wie kam es denn dazu, dass Du Friseur geworden bist?

Willkommen im schönen Magdeburg. Viele erwarten bei mir einen vergoldeten Salon, in dem rosa Champagner serviert wird. [lacht] Wie ich Friseur geworden bin ist eine gute Frage. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich Haar-affin bin und auch schnell gemerkt, dass ich kreativ sein will und kein Sesselpupser. Dann habe ich die Haare der Puppen meiner Schwester bearbeitet und somit war das schnell beschlossene Sache.

Du hast sogar Deine eigene Produktlinie und bist damit im Teleshopping. Erzähl mir davon!

Ich habe schon immer viel gearbeitet und nie das richtige Produkt gehabt und habe gesagt: Schluss, jetzt mache ich das einfach selber. Das war dann schnell sehr erfolgreich, denn ich habe insgesamt 1,6 Millionen Flaschen verkauft. Im Teleshopping bin ich jetzt seit 10 Jahren und somit auch regelmäßig mit meinen Produkten im TV.

Neben dem Friseur-Business hast du noch ein zweites Standbein, nämlich Deine Agentur, oder?

Auf dem Stuhl bei Sebastian Böhm[lacht] Du meinst die Drag-Agentur? Ich mache da tatsächlich nichts, außer Sesselpupserei. Das kam damals so: Ich hatte 10-jähriges Bühnenjubiläum und ich wollte etwas, das aus der Masse herausfällt und dafür habe ich Drags engagiert. Einen Tag später habe ich dann mit denen gesprochen, ob die Managements haben. Hatten Sie natürlich nicht. Die Drags haben mir Preise entgegengeworfen, dafür würde ich mich noch nicht einmal umziehen. Die sitzen drei Stunden in der Maske, machen stundenlang Schauspiel, Comedy und Singsang und gehen am Ende mit 50€ raus. Das ist übel und daher habe ich gesagt, Ihr braucht jemanden, der für Euch verhandelt und das managt. So ist die Drag Agency entstanden.

Du triffst täglich viele unterschiedliche Menschen. Gibt es ein Kundenerlebnis, das Du niemals vergessen wirst?

Oh ja. Ich hatte eine Kundin, die war Anfang 90. Die war ein Mix aus der Mutter von Rudolf Mooshammer und Margot Honecker. Diese Frau sah aus, wie aus einem Adelshaus. Ich wusste viel über sie und sie wusste viel über mich. Wir hatten fast keine Geheimnisse, außer eines: Sie hatte mir nie verraten, was sie früher beruflich gemacht hat. Naja, und dann kam der Tag der Tage und sie kam nicht zu ihrem Termin. Da wusste ich, dass etwas passiert sei.

Friseur Sebastian Böhm

Ein paar Tage später habe ich einen Brief vom Anwalt bekommen, in dem stand, dass die Dame verstorben sei und es gäbe eine Verlesung des Erbes, zu der ich eingeladen sei. Ich bin dann natürlich dort hingegangen. Die Dame hatte mir dann eine große messingfarbene Schachtel mit so Ornamenten drauf vererbt. Dabei war noch ein Brief, in dem stand, dass ich damit machen könnte, was ich möchte und mit dem Inhalt möchte Sie mir gleichzeitig erzählen, was ihr größtes Geheimnis war, also ihr Beruf. Ich habe die Schachtel dann aufgemacht und darin lag eine Haarschneideschere aus Anfang 1900 und ein verzierter Kamm.

Sie war also ebenfalls Friseurin! Was hast Du denn mit Schere und Kamm gemacht?

Sie wusste, dass ich sehr sozial eingestellt bin und viel für Kinder und Kinderhospize mache. Ich wusste, dass ich mit dem Inhalt nichts anfangen könnte. Klar hätte ich die Dinge behalten können, aber ich wollte ein bisschen Geld zusammen bekommen für jenes Kinderhospiz. Ich bin dann zum Antiquitätenhändler und habe Kamm und Schere schätzen lassen. Der Händler hat sich das dann angesehen hätte mir maximal 20€ gegeben.

Ich dachte mir dann, hm, ok, war wohl nichts. Dann wollte er aber die Schachtel genauer betrachten. Und dann war das eine Schachtel aus dem 17. Jahrhundert aus einer alten Herrscherdynastie und der Händler bot mir dafür 25.000€. Ich bin damit noch zu anderen Händlern, da ich das nicht glauben konnte, die mir jeweils noch etwas mehr geboten hätten. Ja, und das hat diese Frau mir vermacht, in dem Wissen, wofür ich es benutzen würde.

Wow, ich habe Gänsehaut! Neben solchen tollen Frauen, gibt es jemanden, den Du unbedingt mal auf Deinem Stuhl haben möchtest?

Du zielst mit Sicherheit auf einen Promi ab, oder? Im Endeffekt ist mir das völlig egal, wer vor mir auf dem Stuhl sitzt, egal ob prominent oder nicht. Klar, es gab da natürlich ein paar Promis, die ich auf dem Stuhl hatte, aber ich wäre ja dumm gewesen, wenn ich die nicht angenommen hätte. Aber wem ich tatsächlich gerne die Haare machen würde: der Sängerin Pink. Das würde ich ziemlich cool finden.

Wenn Deine Persönlichkeit eine Frisur wäre: Wie würde sie aussehen?

Dann würde ich aussehen, wie mit einem Blitzknaller bearbeitet. Ich wäre so ein Mix aus Turn und Taxis und Vivienne Westwood. [grinst]

Eine interessante Kombi. Soziale Medien, wie wichtig sind die dir denn?

Auf dem Stuhl bei Sebastian Böhm

Ich sehe die Sozialen Medien zwiegespalten. Die Menschen begeben sich damit in Abhängigkeiten, schau Dir die Leute auf Instagram an, die ihre Fotos tot retuschieren. Aber für Marketing und Digital Marketing sind das die wichtigsten Kanäle. Ohne geht nicht. Ich nutze sie selber 24 Stunden am Tag. Das ist das Gleiche wie mit Oliver Kahn als zweiten Torwart, der mit zur WM gefahren ist. Warum ist er als Zweiter mitgefahren? Weil es der Sache dient. Und so ist das mit mir und den sozialen Medien.

Inwiefern erleichtert dir studiolution denn deinen Arbeitsalltag?

Ah, das ist geil, dass Du das fragst! Ich sag dir jetzt, warum es mich zu hundert Prozent erleichtert. Ich habe vorher ganz viele Systeme ausprobiert. Ich möchte nicht mehr ohne studiolution sein. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, was alles erleichternd ist. Es ist total übersichtlich, es ist einfach zu verstehen, all das Technische habe ich mir innerhalb eines Tages angeeignet. Ich glaube, jede Friseurin und jeder Friseur, egal woher sie kommen, können studiolution verstehen. Es ist eine absolute Komfortzone für Kunden, Thema Online Buchungen und SMS- und E-Mail-Marketing. Ohne studiolution möchte ich einfach nicht mehr.

Sebastian Böhm an seinem Kassensystem und Terminkalender studiolution

Gibt es ein Tool, das dir besonders gut gefällt in studiolution?

Ich liebe morgens den Puls. Ich sehe einfach direkt was so ansteht, das gefällt mir.

Schließe für mich mal die Augen. Was siehst Du und was fühlst Du, wenn Du an studiolution denkst?

Friseur Sebastian Böhm schließt die Augen für studiolution

Ich sehe Kreativität, ich sehe Können und ein familiäres Team. Denn immer, wenn ich eine Frage habe, bekomme ich auf alles eine Antwort und habe das Gefühl ich telefoniere mit meiner Mama oder meinem Papa. [lacht] Was ich fühle ist absolute Erleichterung und Sicherheit.

Zu guter Letzt: Wie würdest Du studiolution denn auf QVC verkaufen? [grinst]

Das würde ich so machen: Wenn Du einen Personal Assistent brauchst, keine Angst vor der Digitalen Welt hast und wenn Du dir nicht zu fein dafür bist, dich auf etwas Neues einzulassen, dann ist studiolution dein Assistent für deinen Salon. Studiolution organisiert dich, der Kalender sieht sexy aus und die Online Buchung nimmt dir die Arbeit ab!

Vielen Dank Sebastian für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon empfangen hast. Wer mehr über Sebastian erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.