Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #8 Eriks Friseure

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Reihe auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Dieses Mal sind wir bei Erik Pflaum in Dietfurt.

Du bist ja erst seit kurzem Kunde bei studiolution. Wie hast Du von studiolution erfahren und was hat Dich überzeugt?

Ihr habt mir diesen tollen Liebesbrief im Pizzakarton geschickt. Den habe ich aber erstmal weggestellt. Witzigerweise wurdet ihr mir gleichzeitig von Freunden empfohlen und da habe ich den dann wieder rausgekramt. Da ich eh auf der Suche nach einem neuen Kassensystem war, habe ich dann einen Test-Account bei euch gemacht. Ich finde es super was ihr macht – es ist super einfach und gut gestrickt. Vor allem euer Telefonservice ist gigantisch!

Oh vielen Dank! Jetzt aber mal von vorne. Wie bist Du überhaupt Friseur geworden?

Nach meinem Abitur habe ich erstmal eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann gemacht. Ich war mit meinem damaligen Beruf aber nicht glücklich und hatte dann ein einschneidendes Erlebnis beim Friseur – statt ein bisschen Spitzenschneiden hat die Friseurin mir damals meine komplette Emo-Frisur abgeschnitten. Ich habe daraufhin meine Ausbildung begonnen und hab nach 1,5 Jahren dann noch meinen Meister gemacht. Zu der Zeit hatte ich schon in der Nähe von Dietfurt gewohnt. In dem Salon, in dem ich damals angestellt war, war ich nicht glücklich und so kams, dass ich mithilfe von einer Kundin selbstständig geworden bin und 2013 meinen Laden geöffnet habe.

Wahnsinn – Du warst also sehr schnell mit der Ausbildung fertig und bist selbstständig geworden. Würdest Du das anderen Kollegen auch raten, so früh ein eigenes Geschäft zu eröffnen?

Nein, das würde ich nicht. Nicht, weil sie nicht fähig sind, sondern es gehört viel kaufmännisches Geschick dazu, das ich durch meine Ausbildung schon hatte. Man braucht auch Erfahrung, ein gutes Preisgefüge und vor allem Durchhaltevermögen. Gerade wenn man jung ist, kann der Schuss sehr schnell nach hinten losgehen.

Du hast den Bayrischen Staatspreis gewonnen. Erzähl mal, was hat es damit auf sich?

Den Bayrischen Staatspreis bekommen die Leute, die ihre Ausbildung als Innungsbeste abgeschlossen haben in Kombination mit dem Abschluss der Berufsschule mit 1,0. Das ist eine kleine gelbe Urkunde und ein Zeugnis.

Wow! Was sind Deine nächsten Ziele?

Letztes Jahr habe ich bei Schwarzkopf an einem internationalen Blondwettbewerb teilgenommen und diesen auch gewonnen. Blond ist meine Leidenschaft. Da möchte ich gerne noch mehr machen. Gerade was neue Trends angeht. Da muss man immer drei Jahre voraus sein. Und jetzt hat mich die DFA angefragt. Das wird mein neues Projekt.

Was ist denn die DFA?

DFA steht für die Deutsche Friseurakademie – dort ist alles vertreten – von Azubis über Gesellen zum Diplom Colouristen. Man kann verschiedene Seminare zum Thema Handwerk, aber auch zu kaufmännischen Themen, belegen.  Ich mache dort aktuell den offiziellen Trainerschein und dann unterrichte ich andere Friseure.

Dein Salon ist ja sehr modern und trendorientiert. Hattest du Deine Salon-Philosophie von Anfang an oder ist die erst im Laufe der Zeit entstanden?

Die Philosophie war schon von Anfang an durch die Kunden vorgegeben. Mittlerweile haben wir unsere eigene Philosophie entwickelt. Mir ist es wichtig, dass wir den Trends immer voraus sind und dass wir aus jedem Kunden was Besonderes machen – am Ende siegt immer Qualität.

Wie wählst Du Deine Mitarbeiter aus?

Wir kriegen teilweise eine Menge Bewerbungen rein, weil viele hier arbeiten wollen, weil sie mich und meinen Erfolg kennen. Aktuell ist es jedoch schwierig, weil Personal im Friseurhandwerk sehr rar gesät ist. Ich lege viel Wert auf Leidenschaft – ich suche Menschen die für diesen Beruf brennen.

Wo siehst Du die Zukunft für das Friseurhandwerk?

Der Friseur wird niemals verschwinden. Vielleicht wird Haare waschen durch Roboter ersetzt. Die Branche wird kleiner, die großen Ketten werden aussterben und es wird teurer. Was auf dem Kopf passiert, das ist abhängig von dem, was der Friseur in Zukunft verkauft.

Was macht deiner Meinung nach einen zukunftsfähigen  Friseursalon aus?

Zum einem muss die Dienstleistung stimmen, aber zum anderem ist auch ein hervorragender Service mega wichtig. Wenn das Wohlfühlgefühl nicht da ist, dann kann die Dienstleistung noch so Bombe sein. Ein Friseur sollte auch breit gefächert sein und die Wartezeiten so gering wie möglich sein.

Was heißt hervorragender Service für Dich?

Ich nutze zum Beispiel Euer SMS-Marketing-Tool. Wir haben einige Kunden, die ihren Termin vergessen oder zu spät kommen. Und mit der Terminerinnerung ist es für die Kunden viel einfacher, sie vergessen ihre Termine seltener und sind total begeistert, dass sie nochmal erinnert werden. Weil – wo hängen die Leute heutzutage alle fünf Minuten? Am Handy! Und wenn die jetzt eine SMS reinbekommen und ich die nochmal toll erinnern kann und es nochmal personalisieren kann, weil ich meine eigene Nachricht dazu schreibe, ist es natürlich das Beste was du an Service überhaupt anbieten kannst.

Einige Kunden haben mich auch gefragt: Erik, wie machst du das? Schreibst du jeden Tag eine SMS an all deine Kunden? [lacht] Klar, ich setzte mich jeden Abend zwei Stunden hin und tippe die SMS ab! Da erkläre ich denen dann, nein, ich habe ein tolles Kassensystem und das macht das ganz automatisch für mich und ist für meine Kunden komplett kostenfrei! Und eine tolle Geburtstags-SMS gibt’s dann auch noch. Die haben wir früher tatsächlich alle selbst geschrieben und verschickt [lacht]. Was für ein Aufwand!

Hast Du schon ein Lieblingstool in studiolution?

Zum einen die Statistiken und die Zeiterfassung. Und was ich auch geil find, ist die Möglichkeit auf das System von überall zuzugreifen. Wenn ich unterwegs bin kann ich morgens reinschauen, was meine Mädels so machen. Ich habe das System immer mobil bei mir und wenn mich jemand abends fragt, ob ich noch einen Termin frei hab, kann ich schnell reinschauen. Das ist einfach guter Service.

Außerdem wollen wir bald die Online Terminbuchung anbieten. Ich schätze, dass 45% der Termine online gebucht werden und dadurch hat man natürlich auch mehr Zeit für seine Kunden. Das System räumt sich selbst auf und ich bin der Meinung, dass man umstellen sollte, es ist die Zukunft.

Letzte Frage! Wenn Deine Persönlichkeit eine Frisur wäre, wie würde sie aussehen?

Mhmm… schwierig. Auf jeden Fall lang. Lang und platinblond! In langen Haaren ist viel Bewegung drin und die sind sehr flexibel. So wie ich!

Vielen Dank Erik für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon empfangen hast. Wer mehr über Erik erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.

Leistungen und Leistungsgruppen sortieren

Wir haben diese Woche einige erste Verbesserungen im Leistungsverzeichnis vorgenommen.

Ab sofort könnt Ihr:

  • Leistungsgruppen in einem eigenen Menüpunkt „Leistungsgruppen“ separat anlegen und sortieren
  • Leistungen zu Leistungsgruppen zuweisen und innerhalb ihrer Gruppe sortieren

Das erhöht die Übersichtlichkeit im Terminbuch und führt zu sauberen Statistiken. Außerdem wird man durch sinnvolle Anordnungen schneller beim Terminieren und Kassieren. Es lohnt sich also mal in den eigenen Dienstleistungen „aufzuräumen“.

Das Ganze findet Ihr unter Einstellungen > Leistungsverzeichnis.

So geht’s:

1. Leistungsgruppen sortieren

Unter Einstellungen > Leistungsverzeichnis findet Ihr den neuen Menüpunkt „Leistungsgruppen“. Hier könnt Ihr Leistungsgruppen (z.B. Damen, Waxing, Augen, etc.) anlegen und löschen. Außerdem könnt Ihr hier die Position der Gruppen im Termindalog im Terminbuch, im Kassendialog und auf der online Terminbuchungsseite bestimmen. Gebt Ihr der Gruppe die Position 1, steht sie überall an erster Stelle.

2. Leistungen sortieren

Auch bei den einzelnen Leistungen könnt Ihr die Position und somit die Reihenfolge innerhalb der Leistungsgruppen bestimmen. Auch hier gilt, gebt Ihr einer Leistung die Position 1, steht sie in der eigenen Gruppe ganz oben.

Tipp: Filtert in der Übersicht zuerst nach der Leistungsgruppe innerhalb der Ihr sortieren wollt und vergebt den Leistungen dann eine Position, indem Ihr auf die einzelnen Leistungen klickt.

3. Neue Leistungen anlegen

Beim Anlegen von Leistungen gibt es für die Leistungsgruppen ab sofort eine Drop-Down-Liste. Das vermeidet das Anlegen doppelter Gruppen durch Rechtschreibfehler. Möchtet Ihr eine neue Gruppe anlegen, könnt Ihr das unter Einstellungen > Leistungsverzeichnis > „Leistungsgruppen“ tun.

Falls Ihr dazu Fragen oder Feedback habt, meldet Euch jederzeit bei uns! Wir helfen immer gerne weiter 🙂

Viele Grüße,
Euer studiolution – Team

Neues Update: DSGVO-Löschkonzept

Seit 25. Mai 2018 sind alle Unternehmen in der EU dazu verpflichtet, personenbezogene Daten wie z.B. E-Mail Adressen zu löschen, wenn diese für den ursprünglichen Zweck nicht mehr notwendig sind. Dazu müssen alle ein sogenanntes „Löschkonzept“ vorlegen können.

Mit dem heutigen Update haben wir das mal eben für Euch übernommen 😉

Ab sofort können Kundendaten automatisch aus studiolution gelöscht werden, wenn diese

  • Euer Geschäft für mindestens zwei Jahre nicht besucht haben
  • und deren Kundenkartei für mindestens zwei Jahre nicht verändert wurde.

Keine Sorge: Eine Woche vor der Löschung der Daten, werdet Ihr darüber im Puls informiert und könnt Euch diese Kunden auch nochmal ansehen (per Kundenkartei oder Excel).
Sobald man in der Kundenkartei nochmals auf „Speichern“ klickt, werden diese Kunden übrigens nicht gelöscht.
 

 
Daten, die im Rahmen der GoBD aufgezeichnet werden müssen z.B. Vorname, Nachname und Buchungen, bleiben in den Exportberichten für Betriebsprüfer erhalten.

Ein riesen Vorteil der Funktion ist natürlich auch, dass neben der Einhaltung der DSGVO gleichzeitig auch die Kundenkartei aufgeräumt wird. Somit verschwinden Karteileichen und doppelte Kunden aus dem System und studiolution wird dadurch – vor allem bei der Terminanlage – deutlich schneller.

Falls Ihr dazu Fragen habt, könnt Ihr Euch jederzeit unter 0911131335 oder per Email unter service@studiolution.com bei uns melden.

Viele Grüße,
Euer studiolution-Team 💙

Pressemitteilung: 80.000 Friseure machen 40 Mio. Menschen glücklich!

In Deutschland gibt es ca. 80.000 Friseurbetriebe und ca. 40 Mio. Menschen gehen mindestens einmal im Jahr zum Friseur. Damit sind Friseure – neben viel Schokolade – wohl die Glücklichmacher Nr. 1 in Deutschland – ganz ohne Nebenwirkungen auf der Hüfte.

Das ist der Grund für eine ungewöhnliche offline-online Marketing Aktion des Nürnberger Start-ups Head-on Solutions, die mit dieser kreativen Aktion auf ihre Kassen- und Terminlösung studiolution.com hinweisen möchten.

Die Kampagne

Die Basis der Kampagne bildet ein – mit einer Hommage an das Friseurhandwerk – gefüllter Pizzakarton. Dieser wird nicht per Post, sondern per Fahrradkurier zugestellt. Die ungewöhnliche Verpackungs- und Zustellungsart sorgt für Aufmerksamkeit, erhöht die Neugier und macht Lust auf den Inhalt des Kartons. Darin enthalten ist nicht wie zu erwarten eine Pizza, sondern ein Liebesbrief, Aufkleber, Jutebeutel, Gummibärchen, Terminkarten uvm – alles unter dem Motto „Glücklichmacher – Helden des Alltags“.

Zusätzlich wurde ein Online Shop rund um die Kampagne aufgebaut, auf dem die Produkte des Kartons – aber auch weitere Produkte (nach-) bestellt werden können. Diese reichen von Postern und Tassen, über Handyhüllen bis hin zu T-Shirts, etc.

Eine Kampagnen-Website unter studiolution.com/friseurhelden auf der die Friseure sich die Softwarelösung ansehen und gleichzeitig noch bei einem Gewinnspiel teilnehmen können, rundet die Aktion ab.

„Für uns ist Authentizität als Unternehmen einer der wichtigsten Faktoren. Wir lieben, was wir tun und das merken auch täglich unsere Kunden. Deshalb freut uns diese Aktion auch so sehr, da sie unsere Werte und die Sichtweise auf das Friseurhandwerk mit einer kreativen Marketing-Aktion zusammenbringt“, so Hazel Ahamer, Leitung Marketing und PR.

Die Kampagne startet in der Woche vom 05. Juni 2018. Gemeinsam mit unseren lokalen Fahrradhelden: Duisburg & Bochum – Pony Riders, Reutlingen – Die Fahrradkuriere, Wuppertal – Pedalero, Freiburg – Velo Kurier.

Über Head-on Solutions GmbH

Die Head-on Solutions GmbH wurde im Februar 2015 durch Ralf Ahamer – ehemals Vorstand der hotel.de AG und CMO der XING AG – gegründet und betreibt u.a. die Internet Plattformen studiolution.com und studiobookr.com. Die Head-on Solutions GmbH erstellt für kleine- und mittelständische Unternehmen digitale Lösungen wie z.B. Terminplanung, Kundenmanagement, Marketinglösungen, Kassensysteme bis hin zur Buchungslösung oder Zeiterfassung. Zu den Kunden des bereits im deutschen Markt etablierten Produktes studiolution.com und studiobookr.com zählen Friseure, Fitness-, Kosmetik-, Massage- und Tattoostudios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beispielsweise können darüber Termine direkt bei lokalen Unternehmen wie z.B. Friseuren gebucht und beim Friseur direkt kassiert werden. Zusätzlich enthält das System ein umfangreiches Managementsystem mit Statistiken, SMS und E-Mail Marketing Services, etc. Weitere Branchen und Funktionen sind im Aufbau.

Pressekontakt

Hazel Ahamer
Head-on Solutions GmbH
Leitung Marketing und PR
Bärenschanzstraße 2
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 13 13 35 18

E-Mail: hazel@headonsolutions.com
www.studiolution.com

www.studiolution.com – ein Liebesbrief an Friseure

Velokuriere Freiburg

 

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #7 Bavarian Beauty

Auf dem Stuhl Interview von der Kassensoftware für Friseure mit Josef Wieser.

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Reihe auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Dieses Mal sind wir bei Josef Wieser in Mammendorf.

Friseur Harald Wieser und Seine Tochter

Josef Wieser mit seiner Tochter Johanna

Sag mal, wie kam es dazu, dass du Friseur geworden bist?

Das ist eine schwierige Frage… Ich bin Friseur geworden, entgegen der Widerstände der Familie und auch, weil meine Mutter selbst nie Friseur werden durfte. Nachdem ich dann das Pfarrerwerden abgelegt hab, hab ich mich entschieden Friseur zu werden. [lacht]

Du wolltest also zuerst Pfarrer werden?

Das war eher eine taktische Entscheidung. Beim Religionslehrer kam das ganz gut an, das hat sich natürlich schon auf die Noten ausgewirkt. [lacht]

Dieses Mal sind wir nicht auf dem Stuhl bei dir, da du ja schon eine ganze Weile nicht mehr am Kunden arbeitest. Gibt es etwas, das du vermisst?

Am meisten vermisse ich den persönlichen Kontakt zu den Kunden.

Der Salon von Josef Wieser

Warum bist du denn kein aktiver Friseur mehr?

Ich glaube ich war kein schlechter Friseur, aber meine große Leidenschaft war immer das Kaufmännische. Ich hatte sogar mal die Chance in den USA als Friseur zu arbeiten – aber dann ergab sich hier in Mammendorf das erste Geschäft. So ist ein Betrieb zum anderen gewachsen.

Du hast ja mittlerweile mehrere Salons. Was ist deine Philosophie und was ist dir bei deinen Mitarbeitern wichtig?

Interview mit unseren Kunden - Der Salon von Josef Wieser

Die gemeinsame Philosophie ist die Führung der Mitarbeiter, dass wir uns als Team wahrnehmen und dass es gewisse Qualitätsstandards in jedem Salon gibt. Wichtig ist mir die Förderung der Mitarbeiter nach ihrer Eignung. Manchmal muss man auch selektieren. Wir versuchen einfach Konflikte zu vermeiden. Ich meine, wenn jemand einfach nicht passt, dann muss man sich halt auch mal von einem Menschen trennen, um den Stall sauber zu halten [zwinkert]. Grundsätzlich ist mir bei allen Salons wichtig, dass gewisse Standards gelten, aber jeder Salonleiter darf individuell noch sein eigenes Ding machen. Außerdem gibt‘s da auch ein gutes Zitat von Robert Bosch, nach dem ich arbeite:

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.

Ich lege viel Wert auf Transparenz. Unsere Mitarbeiter wissen zum Beispiel, wie viel Umsatz wir machen und haben jederzeit Zugang zu sämtlichen Statistiken.

Außerdem ist uns auch einfach der menschliche Umgang den wir miteinander pflegen, sehr wichtig. Wir machen zum Beispiel regelmäßig kleine Teamevents. Wir grillen mal gemeinsam oder freitagabends wird gerne die Woche gemeinsam mit einem Glas Sekt ausgeklungen.

Du bist ja lange in der Friseur Innung tätig gewesen. Erzähl mir davon!

Das, worauf ich am meisten stolz bin aus der Zeit ist, dass Bayern nun den einzigen Tarifvertrag hat, in dem verankert ist, dass Mitarbeiter Anspruch haben zu erfahren, welche Umsatzzahlen sie bringen müssen, um in die nächsthöhere Lohngruppe zu kommen. Das war die einzige Formulierung, die gesetzeskonform war, um den Mitarbeitern praktisch die Möglichkeit zu geben, selber einen höheren Lohn zu fordern. In Bayern muss deshalb jeder Saloninhaber einmal im Jahr seinem Mitarbeiter mitteilen, was sein „Soll“ ist, um in die nächsthöhere Lohngruppe zu kommen.

Der Salon von Josef Wieser

Was denkst du, wie wird sich die Friseurbranche in den nächsten Jahren verändern?

Die nächsten 20-30 Jahre glaube ich, hat unsere Branche sehr große Chancen. Wir werden immer, genauso wie der Bäcker und der Metzger, ein Anlaufpunkt sein, wo man vielleicht auch mal Zeit hat ein Gespräch zu führen oder persönliche Kontakte zu pflegen.

Wir haben gehört, dass Du aktuell noch ein weiteres großes Projekt hast. Was hat es mit der Academy Süd auf sich?

Josef Wieser - Die Baustelle der Friseur-AcademyAlso was ich immer wusste, ist, dass wir unsere Ausbildung stärken müssen. Deshalb haben wir die Academy ins Leben gerufen.

Dort können sich Friseure durch eine dreijährige Weiterbildung zum „Hair & Beauty Artist“ höherqualifizieren. Es haben sich dann Gespräche mit La Biosthetique ergeben, die an diesem Projekt nun entscheidend mitwirken. Was die Schulungsräume angeht, da ist aber aktuell noch eine große Baustelle, im wahrsten Sinne.

Das klingt ja super interessant. Mal ein anderes Thema – warum hast du dich für studiolution entschieden?

Ich hab euch damals auf der Messe in Nürnberg kennengelernt. Da hat mich vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mir war eigentlich immer klar: Das, was die anderen da verlangen, ist Abzocke. Ich hab mehrere Systeme angeschaut. Und dann hab ich im Vergleich studiolution kennengelernt und da hat mich die Einfachheit und Umsetzbarkeit sowie die Klarheit und Aufmachung überzeugt. Oder auch die Marketingmaßnahmen. Den vollen Umfang haben wir zwar noch gar nicht genutzt, weil wir einfach sehr gut ausgebucht sind, aber das wäre jetzt ein Ziel für die Zukunft.

Was ist dein liebstes Tool in studiolution?

Der Business Analyzer! Der ist so schön unkompliziert, da kann ich mir einfach meine Zahlen so zusammenstellen, wie ich sie möchte und es ist kein starres System.

Friseur und Unternehmer Josef Wieser

Vielen Dank Josef für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon und auf deiner Baustelle empfangen hast. Wer mehr über Josef und sein neuestes Projekt erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.

Rechte & Pflichten bei der Kassennachschau – Antworten auf häufige Fragen

Seit der Einführung der GoBD Richtlinien zu Beginn des Jahres 2017 herrschen vor allem für bargeldintensive Unternehmen und Geschäfte strengere Regeln für eine ordnungsgemäße Kassenführung. Seit 01.01.2018 kommt zusätzlich die Kassennachschau dazu, die das Finanzamt ohne Vorankündigung durchführen darf. Gute Gründe sich ausführlicher mit dem Thema Kasse zu beschäftigen, denn eine Sache ist sicher – die Anforderungen an Kassen werden von Jahr zu Jahr weiter steigen.

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Was ist die Kassennachschau genau?

Die Kassennachschau erfolgt ohne vorherige Ankündigung. Der Steuerbeamte darf, bevor er die Kasse prüft, verdeckt beobachten oder Testkäufe durchführen. Er hat auch das Recht, die Geschäftsräume zu betreten. Erst wenn er dann zur Kassennachschau übergeht, muss er sich mit einem Dienstausweis ausweisen. Die Kassennachschau kann immer zu den Öffnungszeiten stattfinden, auch samstags. Sie ist allerdings keine Betriebsprüfung, das heißt, sie bezieht sich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die aktuelle Kassenführung (Achtung: Die Kassennachschau kann jedoch ohne Vorankündigung in eine Betriebsprüfung übergehen).

Was wird geprüft?

Geprüft wird vor allem die lückenlose Kassenführung. Hier achten die Beamten besonders auf die ordnungsgemäße Aufzeichnung von Kasseneinnahmen und – ausgaben. Um einen genauen Soll-Ist-Vergleich zu erhalten, wird ein Kassensturz durchgeführt. Alle Bargeldbestände werden geprüft, weshalb es unbedingt erforderlich ist, alle Veränderungen zu erfassen (z.B. Wechselgeld, Trinkgeld, Gutscheinverkauf, etc.). Außerdem wird geprüft, ob die Einhaltung der GoBD Richtlinien gewährleistet wird. Auf folgende Punkte wird besonders geachtet:

  • Nachträgliche Veränderbarkeit von Rechnungen
  • Verwendung des Trainingsmodus
  • Fortlaufende Nummerierung der Tagesabschlüsse
  • Elektronische Auswertbarkeit aller unternehmensrelevanten Daten
  • Einhaltung der Aufbewahrungspflicht für 10 Jahre

✅ studiolution ist nach den GoBD Richtlinien zertifiziert und erfüllt all diese Anforderungen. Mehr lesen. Jeder Geschäftsinhaber ist allerdings selbst dafür verantwortlich, seine Buchhaltung und Finanzen ordentlich und gewissenhaft zu führen!

Was muss dem Beamten vorgelegt werden?

Voraussichtlich das Kassenbuch und eine Verfahrensdokumentation, egal ob handschriftlich erfasst oder digital.

✅ Ihr könnt dieses Dokument ausdrucken, ausfüllen und zu Euren Unterlagen legen. Wenn ein Finanzbeamter vorbei schaut, habt schon mal die wichtigsten Daten griffbereit und der Beamte kann diese ganz leicht downloaden.

Worauf muss der Beamte außerdem Zugriff haben?

Auf alle Einzelaufzeichnungen und abgaberechtlichen Unterlagen (z.B. Journal, Kassenbuch, etc.) sowie die technischen Daten der Kasse und die Zertifizierung, falls vorhanden.

✅ Ihr könnt dieses Dokument ausdrucken, ausfüllen und dem Beamten vorlegen.

Wozu ist der Salon-/ Studiobetreiber verpflichtet?

Studio- und Salonbetreiber sind dazu verpflichtet, bei einer Steuerprüfung Einsicht und Auskunft über Ihrer Kassenaufzeichnungen und Buchungen zu geben.

Darf der Prüfer in meine Privaträume?

Grundsätzlich sind Privaträume für den Prüfer tabu. Sollte jedoch eine Verdunklungsgefahr bestehen, dürfen auch Privaträume betreten werden.

Was tun, wenn der Betriebsprüfer da ist?

  • Ruhe bewahren
  • Dienstausweis und Prüfungsanordnung vorzeigen lassen (Achtung Betrüger unterwegs!)
  • Ruhiges und konstruktives Prüfungsklima schaffen, z.B. in einem geschützten Raum
  • Technische Daten und Bedienungsanleitung der Kasse ausgedruckt bereitlegen
  • Am Ende das Protokoll der Kassennachschau aushändigen lassen

Es gibt nichts zu befürchten. Faustregel: Einfach alles sauber kassieren, jeden Tag das Geld zählen und nichts am Finanzamt vorbei machen. Dann wird aus dem Betriebsprüfer plötzlich Euer bester Freund und niemand, den man fürchten muss.

Was wenn der Geschäftsführer/Inhaber nicht da ist?

Dann sollten die Mitarbeiter den Prüfer darauf hinweisen und den Betriebsinhaber kontaktieren. Außerdem empfiehlt es sich, den Steuerberater über die Nachschau zu informieren. Soweit machbar, wird der Prüfer das Erscheinen des Unternehmers und/oder Steuerberaters abwarten.

Tipp: Telefonnummer des Steuerberaters griffbereit haben

Weitere wissenswerte Fragen rund um die Kasse:

Gibt es eine Bonpflicht?

Erst ab dem 1.1.2020 gilt in Deutschland die Bon-Pflicht. Ein Bondrucker ist ab diesem Zeitpunkt kein optionales Hilfsmittel mehr. Generell erleichtert der Bondrucker Arbeit – mit dem passenden System können sogar Gutscheine ausgedruckt und z.B. per Barcode wieder eingescannt werden.

Was ist ein Zählprotokoll überhaupt – und brauche ich das?

Mit einem Zählprotokoll wird ein Nachweis für die geldmäßige Kassenführung erbracht – im Gegensatz zur rein rechnerischen. Sprich, mit einem Zählprotokoll wird festgehalten, in welcher Anzahl und in welcher Stückelung der Kassenendbestand vorliegt. Generell sind Zählprotokolle nur bei offenen Ladenkassen Pflicht. Bei elektronischen Kassen ist ein Zählprotokoll aber sehr empfehlenswert – zum einen erweckt ein täglich ausgefülltes Zählprotokoll beim Prüfer Vertrauen, zum anderen ist somit auch mehr Nachvollziehbarkeit gewährleistet – und zuletzt hilft es natürlich beim Zählen und Vermeiden von Kassendifferenzen auf Grund von Rechenfehlern.

Kassenbericht vs. Kassenbuch? Was wird gebraucht – was ist Pflicht?

Kassenberichte sind Bestandteil des Kassenbuchs. Im Kassenbuch werden sämtliche Geschäftsvorgänge erfasst, die bar getätigt wurden. Der Kassenbericht ist der täglich ausgezählte Bestand der Kasse – und zwar auf den Cent genau. Ein täglicher Kassenbericht ist für alle Systeme Pflicht. Gerade dieser ist für Betriebsprüfer besonders interessant – und ist gleichzeitig bei handschriftlicher Führung fehleranfällig.

Kassen- und Terminsoftware studiolution, Kassennachschau, Betriebsprüfung

Typische Fehler vermeiden:

Folgende typische Fehler machen Prüfer skeptisch und sind deshalb unbedingt zu vermeiden:

  • Glatte Euro-Beträge beim Tagesabschluss deuten darauf hin, dass der Bestand der Kasse nicht durch Auszählen festgestellt wurde.
  • Keine Soll-Ist-Differenzen – klar, Differenzen sind nicht gut, aber wenn Ihr Geschäft immer perfekte Abschlüsse hat, kann das schon skeptisch machen. Fehler sind schließlich menschlich.
  • Berichte werden nicht täglich, sondern nur wöchentlich oder monatlich erstellt.
  • Der Kassenendbestand des Vortags entspricht nicht dem Anfangsbestand am Folgetag.
  • Negative Kassenbilanzen: klar, oder? Eine Kasse kann niemals negativ werden. Leerer als Leer geht nicht 😉 Das ist dann ein eindeutiger Beweis, dass das Geld nicht gezählt wurde.

Tipps für die ordnungsgemäße Kassenführung mit studiolution:

  • Kassenabschluss täglich durchführen
  • Tägliches Zählprotokoll des Bargeldbestandes durchführen
  • Alle Bargeldeinlagen und -entnahmen dokumentieren und Belege aufbewahren
  • Alle Unterlagen für 10 Jahre aufbewahren (macht studiolution automatisch 😉

Weitere Infos und eine schöne Zusammenfassung zeigt auch das folgende Video:

Hilfreiche Links:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/Datenzugriff_GDPdU/2014-11-14-GoBD.html

http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerverwaltungu-Steuerrecht/Betriebspruefung/Betriebspruefungsordnung/betriebspruefungsordnung.html

https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/gesetz-gegen-manipulation-an-kassensystemen/kasseng-kassen-nachschau_168_344420.html

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #6 Hairricane

"Auf dem Stuhl..." mit Sebastian Böhm

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses Mal sind wir bei Sebastian Böhm in Magdeburg.

Das ist unser erstes Mal in Magdeburg, schön hier! Sebastian, sag mal, wie kam es denn dazu, dass Du Friseur geworden bist?

Willkommen im schönen Magdeburg. Viele erwarten bei mir einen vergoldeten Salon, in dem rosa Champagner serviert wird. [lacht] Wie ich Friseur geworden bin ist eine gute Frage. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich Haar-affin bin und auch schnell gemerkt, dass ich kreativ sein will und kein Sesselpupser. Dann habe ich die Haare der Puppen meiner Schwester bearbeitet und somit war das schnell beschlossene Sache.

Du hast sogar Deine eigene Produktlinie und bist damit im Teleshopping. Erzähl mir davon!

Ich habe schon immer viel gearbeitet und nie das richtige Produkt gehabt und habe gesagt: Schluss, jetzt mache ich das einfach selber. Das war dann schnell sehr erfolgreich, denn ich habe insgesamt 1,6 Millionen Flaschen verkauft. Im Teleshopping bin ich jetzt seit 10 Jahren und somit auch regelmäßig mit meinen Produkten im TV.

Neben dem Friseur-Business hast du noch ein zweites Standbein, nämlich Deine Agentur, oder?

Auf dem Stuhl bei Sebastian Böhm[lacht] Du meinst die Drag-Agentur? Ich mache da tatsächlich nichts, außer Sesselpupserei. Das kam damals so: Ich hatte 10-jähriges Bühnenjubiläum und ich wollte etwas, das aus der Masse herausfällt und dafür habe ich Drags engagiert. Einen Tag später habe ich dann mit denen gesprochen, ob die Managements haben. Hatten Sie natürlich nicht. Die Drags haben mir Preise entgegengeworfen, dafür würde ich mich noch nicht einmal umziehen. Die sitzen drei Stunden in der Maske, machen stundenlang Schauspiel, Comedy und Singsang und gehen am Ende mit 50€ raus. Das ist übel und daher habe ich gesagt, Ihr braucht jemanden, der für Euch verhandelt und das managt. So ist die Drag Agency entstanden.

Du triffst täglich viele unterschiedliche Menschen. Gibt es ein Kundenerlebnis, das Du niemals vergessen wirst?

Oh ja. Ich hatte eine Kundin, die war Anfang 90. Die war ein Mix aus der Mutter von Rudolf Mooshammer und Margot Honecker. Diese Frau sah aus, wie aus einem Adelshaus. Ich wusste viel über sie und sie wusste viel über mich. Wir hatten fast keine Geheimnisse, außer eines: Sie hatte mir nie verraten, was sie früher beruflich gemacht hat. Naja, und dann kam der Tag der Tage und sie kam nicht zu ihrem Termin. Da wusste ich, dass etwas passiert sei.

Friseur Sebastian Böhm

Ein paar Tage später habe ich einen Brief vom Anwalt bekommen, in dem stand, dass die Dame verstorben sei und es gäbe eine Verlesung des Erbes, zu der ich eingeladen sei. Ich bin dann natürlich dort hingegangen. Die Dame hatte mir dann eine große messingfarbene Schachtel mit so Ornamenten drauf vererbt. Dabei war noch ein Brief, in dem stand, dass ich damit machen könnte, was ich möchte und mit dem Inhalt möchte Sie mir gleichzeitig erzählen, was ihr größtes Geheimnis war, also ihr Beruf. Ich habe die Schachtel dann aufgemacht und darin lag eine Haarschneideschere aus Anfang 1900 und ein verzierter Kamm.

Sie war also ebenfalls Friseurin! Was hast Du denn mit Schere und Kamm gemacht?

Sie wusste, dass ich sehr sozial eingestellt bin und viel für Kinder und Kinderhospize mache. Ich wusste, dass ich mit dem Inhalt nichts anfangen könnte. Klar hätte ich die Dinge behalten können, aber ich wollte ein bisschen Geld zusammen bekommen für jenes Kinderhospiz. Ich bin dann zum Antiquitätenhändler und habe Kamm und Schere schätzen lassen. Der Händler hat sich das dann angesehen hätte mir maximal 20€ gegeben.

Ich dachte mir dann, hm, ok, war wohl nichts. Dann wollte er aber die Schachtel genauer betrachten. Und dann war das eine Schachtel aus dem 17. Jahrhundert aus einer alten Herrscherdynastie und der Händler bot mir dafür 25.000€. Ich bin damit noch zu anderen Händlern, da ich das nicht glauben konnte, die mir jeweils noch etwas mehr geboten hätten. Ja, und das hat diese Frau mir vermacht, in dem Wissen, wofür ich es benutzen würde.

Wow, ich habe Gänsehaut! Neben solchen tollen Frauen, gibt es jemanden, den Du unbedingt mal auf Deinem Stuhl haben möchtest?

Du zielst mit Sicherheit auf einen Promi ab, oder? Im Endeffekt ist mir das völlig egal, wer vor mir auf dem Stuhl sitzt, egal ob prominent oder nicht. Klar, es gab da natürlich ein paar Promis, die ich auf dem Stuhl hatte, aber ich wäre ja dumm gewesen, wenn ich die nicht angenommen hätte. Aber wem ich tatsächlich gerne die Haare machen würde: der Sängerin Pink. Das würde ich ziemlich cool finden.

Wenn Deine Persönlichkeit eine Frisur wäre: Wie würde sie aussehen?

Dann würde ich aussehen, wie mit einem Blitzknaller bearbeitet. Ich wäre so ein Mix aus Turn und Taxis und Vivienne Westwood. [grinst]

Eine interessante Kombi. Soziale Medien, wie wichtig sind die dir denn?

Auf dem Stuhl bei Sebastian Böhm

Ich sehe die Sozialen Medien zwiegespalten. Die Menschen begeben sich damit in Abhängigkeiten, schau Dir die Leute auf Instagram an, die ihre Fotos tot retuschieren. Aber für Marketing und Digital Marketing sind das die wichtigsten Kanäle. Ohne geht nicht. Ich nutze sie selber 24 Stunden am Tag. Das ist das Gleiche wie mit Oliver Kahn als zweiten Torwart, der mit zur WM gefahren ist. Warum ist er als Zweiter mitgefahren? Weil es der Sache dient. Und so ist das mit mir und den sozialen Medien.

Inwiefern erleichtert dir studiolution denn deinen Arbeitsalltag?

Ah, das ist geil, dass Du das fragst! Ich sag dir jetzt, warum es mich zu hundert Prozent erleichtert. Ich habe vorher ganz viele Systeme ausprobiert. Ich möchte nicht mehr ohne studiolution sein. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, was alles erleichternd ist. Es ist total übersichtlich, es ist einfach zu verstehen, all das Technische habe ich mir innerhalb eines Tages angeeignet. Ich glaube, jede Friseurin und jeder Friseur, egal woher sie kommen, können studiolution verstehen. Es ist eine absolute Komfortzone für Kunden, Thema Online Buchungen und SMS- und E-Mail-Marketing. Ohne studiolution möchte ich einfach nicht mehr.

Sebastian Böhm an seinem Kassensystem und Terminkalender studiolution

Gibt es ein Tool, das dir besonders gut gefällt in studiolution?

Ich liebe morgens den Puls. Ich sehe einfach direkt was so ansteht, das gefällt mir.

Schließe für mich mal die Augen. Was siehst Du und was fühlst Du, wenn Du an studiolution denkst?

Friseur Sebastian Böhm schließt die Augen für studiolution

Ich sehe Kreativität, ich sehe Können und ein familiäres Team. Denn immer, wenn ich eine Frage habe, bekomme ich auf alles eine Antwort und habe das Gefühl ich telefoniere mit meiner Mama oder meinem Papa. [lacht] Was ich fühle ist absolute Erleichterung und Sicherheit.

Zu guter Letzt: Wie würdest Du studiolution denn auf QVC verkaufen? [grinst]

Das würde ich so machen: Wenn Du einen Personal Assistent brauchst, keine Angst vor der Digitalen Welt hast und wenn Du dir nicht zu fein dafür bist, dich auf etwas Neues einzulassen, dann ist studiolution dein Assistent für deinen Salon. Studiolution organisiert dich, der Kalender sieht sexy aus und die Online Buchung nimmt dir die Arbeit ab!

Vielen Dank Sebastian für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon empfangen hast. Wer mehr über Sebastian erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.

💌 Liebespost zum Valentinstag

Liebe liegt in der Luft 💞 ! Heute sind wir ganz besonders von den Socken 😍! Täglich erreichen uns jede Menge Lob, Annerkennung und liebe Worte unserer Kunden in Form von Bewertungen, Facebook-Kommentaren, Telefonaten oder Emails. Solche Beträge machen uns wahnsinnig happy und stolz – und wir teilen sie stets mit dem ganzen Team. Was uns aber Picco Bello by Diana Kasprzyk-Gehrig in Rimpar kürzlich zugesendet hat, ist das absolute Sahnehäubchen! Diesen ganz besonderen Liebesbrief wollen wir heute mit Euch teilen 💝

„Liebes Studiolution Team,

anfänglich hat Eure Lösung „Uschi & Klaus“ in unserer Geschäftsführung wahre Begeisterungsstürme ausgelöst. Nun sind wir bereits mit studiolution ein halbes Jahr so zufrieden, dass wir euch gerne einmal wissen lassen möchten, dass diese Begeisterungsstürme nach wie vor anhalten, zwischenzeitlich auch bei den Mitarbeitern und vor allem der Kundschaft.

Nach wie vor ist es faszinierend, wie fix und reibungslos der Umstieg gelungen ist.
Bis zur Einführung von studiolution wurde bei uns immer noch – wie in den vergangenen 27 Jahren – alles handschriftlich erfasst, eine kleine Geldkassette sowie ein Quittungsblock und Stempel zierten neben dem großen Anmeldebuch den Empfangstresen.

Seit Monaten haben wir uns umgeschaut und überlegt, ob wir wirklich noch ein Kassensystem einführen sollen. Da wir noch nie etwas per EDV erfasst haben, sind wir dazu nicht gezwungen.

Und doch ging auf einmal alles sehr schnell und reibungslos:

Dies alles konnte nur mit eigenen Mitarbeitern bewerkstelligt werden, hinzu kamen die sehr hilfsbereiten, kompetenten und ewig gut gelaunten Service Mitarbeiter der studiolution-Hotline.

Und die Vorteile liegen vielfach ganz klar auf der Hand.
Wie bereits schon erwähnt: nicht nur rundum zufrieden, sondern absolut begeistert!

Auch die Möglichkeit der SMS Benachrichtigung ist für uns von Anfang an von unschätzbarem Wert und die Kunden lieben es Buchungen, Terminerinnerungen, Glückwünsche oder Aktionen direkt auf ihr Handy zu bekommen.
Wir selbst haben mit studiolution ein Tool an der Hand, das die Buchungen einfacher macht, uns fast die Buchführung abnimmt und unsere Effizienz gesteigert hat.

Bei allen anderen Lösungen, welche wir getestet haben, sind wir stets auf Probleme oder Kompromisse gestoßen, studiolution jedoch hat alle unsere Anforderungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen.
Zu allem Überfluss sind sogar unsere Steuerberater restlos von studiolution überzeugt…

Hiermit möchten wir einmal recht herzlich für dieses tolle Produkt und euren weltklasse Support bedanken.

Im Namen des ganzen Teams von PICCO BELLO in Rimpar,

Herzlichst,
Euer Max Gehrig, Geschäftsführer“

Wir können gar nicht oft genug DANKE sagen, dass wir soooooo tolle Kundinnen und Kunden haben. Ihr seid einfach die Allerbesten! Wir wünschen Euch und Euren Mitarbeitern einen schmetterlinsbauchigen Valentinstag und senden Euch allen gaaaaaanz viel LIEBE 🦋💖

Pressemitteilung: Die Head-on Solutions GmbH zertifiziert ihr Kassensystem „studiolution“ erneut

Nürnberg, 06.02.2017

Das Kassen- und Terminsoftware „studiolution“ wurde von unabhängigen Wirtschaftsprüfern in einer zweiten Zertifizierungsrunde erneut nach den Kassenrichtlinien GoBD zertifiziert.

Die Kassen- und Terminsoftware für Friseure, Kosmetikstudios und Tattoostudios studiolution wurde erneut von unanbhängigen Wirtschaftsprüfern nach GOBD zertifiziert.

Die Zertifizierung von Kassen-Software ist kompliziert und erfordert aufwendige Dokumentationen, sowie Erweiterungen – sowohl im System als auch im Unternehmen. Da eine Zertifizierung in der Branche aktuell noch nicht gesetzlich vorgegeben ist, scheuen viele Anbieter den Aufwand.

„Wir sind der Meinung, dass es nicht reicht, sich nach eigenem Gutdünken „GoBD konform“ zu verhalten. Ein externer Wirtschaftsprüfer geht einen detaillierten Katalog durch und prüft in jeden Winkel. Dadurch fließen nochmal Erfahrungen aus unzähligen Betriebsprüfungen mit hinein, die uns helfen, unsere Kunden noch besser beraten und studiolution gesetzeskonform weiterentwickeln zu können“, so Ralf Ahamer, Geschäftsführer der Head-on Solutions GmbH.

Das Unternehmen unterzog sich dem Prozess deshalb bereits zum zweiten Mal – mit Erfolg.

„studiolution ist ein innovatives Produkt, welches ständig weiterentwickelt wird. Gesetzeskonformität bei ständiger Innovation kann man aber nur durch regelmäßige Überprüfungen gewährleisten. Wir freuen uns deshalb sehr über diese Zertifizierung, denn Sie bestätigt auch die Professionalität unserer Entwicklung und Abläufe. Mit studiolution bieten wir ein sehr einfach zu bedienendes Salon- und Studiomanagement von der Kasse bis zur Online Terminplanung zu einem sehr guten Preis – zertifiziert von unabhängigen Wirtschaftsprüfern“, so Ahamer weiter.

Folgende Kriterien legten die unabhängigen Wirtschaftsprüfer dabei zu Grunde (nach IDW PS 880):

  • Die gesetzlichen Vorschriften des Handelsrechts (§§ 238 ff. HGB),
  • Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) sowie
  • Die von Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) herausgegebene Stellungnahme zur Rechnungslegung „Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bei Einsatz von Informationstechnologie (IDW RS FAIT 1)“.

Die nachfolgenden Gesetze und Verordnungen des Steuerrechts wurden als Prüfkriterien ergänzend beachtet:

  • Gesetzliche Vorschriften des Steuerrechts (§§ 140-148 AO),
  • Das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) vom 14. November 2014 sowie
  • Das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen „Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften“ (BStBI I 2010, S. 1342).

Ein Kernpunkt der GoBD ist, dass die erfassten Buchungsdaten nicht manipulierbar, Änderungen nachvollziehbar sind und Schnittstellen für Betriebsprüfungen bestehen. Die Schwierigkeit für Softwarehersteller liegt aber im Detail: So werden bei echten Zertifizierungen neben Schnittstellen und technischer Infrastruktur auch Dokumentationen, der Softwareentwicklungsprozess und die Organisation von Arbeitsabläufen geprüft. Die gesetzlichen Vorschriften sind dabei eindeutig – besonders beim Punkt der Nachvollziehbarkeit. Ein technisch nicht zu unterschätzender Punkt, da es dazu notwendig ist, alle Daten (-änderungen) historisiert, über min. 10 Jahre zu speichern. Nur damit ist gewährleistet, dass zu jedem Zeitpunkt in der Vergangenheit überprüft werden kann, welche beispielsweise Buchung, von welchem Mitarbeiter mit dem jeweils gültigen Preis gebucht, storniert oder verändert wurde.

Die Kassen- und Terminsoftware für Friseure, Kosmetikstudios und Tattoostudios studiolution wurde erneut von unanbhängigen Wirtschaftsprüfern nach GOBD zertifiziert.

Das System wird kontinuierlich ausgebaut mit – im Unterschied zu vielen anderen Branchenlösungen – eigener Entwicklung. In Ergänzung zur reinen Kassenfunktion beinhaltet das System auch viele weitere Funktionen, die die Übergabe der Buchungen aus dem Kassensystem an den jeweiligen Steuerberater vereinfacht.

„Ein Monatsabschluss benötigt in der Regel nur 5min. Alle Daten sind durch die Termin- und Kassenvorgänge bereits im System hinterlegt, so dass am Ende des Monats ein Knopfdruck reicht um alle notwendigen Daten zu exportieren.“, so Ahamer.

Über Head-on Solutions GmbH

Clevere Lösungen für big, little business!

Die Head-on Solutions GmbH wurde im Februar 2015 durch Ralf Ahamer – ehemals Vorstand der hotel.de AG und CMO der XING AG – gegründet und betreibt u.a. die Internet Plattformen studiolution.com und studiobookr.com.

Die Head-on Solutions GmbH erstellt für kleine- und mittelständische Unternehmen digitale Lösungen wie z.B. Terminplanung, Kundenmanagement, Marketinglösungen, Kassensysteme bis hin zur Buchungslösung oder Zeiterfassung. Zu den Kunden des bereits im deutschen Markt etablierten Produktes studiolution.com und studiobookr.com zählen Friseure, Fitness-, Kosmetik-, Massage- und Tattoostudios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beispielsweise können darüber Termine direkt bei lokalen Unternehmen wie z.B. Friseuren gebucht und beim Friseur direkt kassiert werden. Zusätzlich enthält das System ein umfangreiches Managementsystem mit Statistiken, SMS und E-Mail Marketing Services, etc. Weitere Branchen und Funktionen sind im Aufbau.

Pressekontakt:
Head-on Solutions GmbH
Hazel J. Ahamer
Leitung Marketing und PR
Bärenschanzstraße 2
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 13 13 35 18
E-Mail: hazel@headonsolutions.com

www.headonsolutions.com
www.studiolution.com