studiolution HACKS #0.05

🏆 studiolution HACKS WM Special 🏆

Heute beginnt die Fußball Weltmeisterschaft und zieht wie bei keinem anderen Sportevent tausende von Menschen vor den Fernseher bzw. in den Biergarten zum Public Viewing.
Bedeutet aber auch: Der Salon oder das Studio bleibt häufig leer und es kommt zu Terminlücken.

Wir möchten Euch in unserem studiolution HACKS WM Special die nächsten Wochen mit Tipps und Tricks versorgen, wie Ihr Eure Kunden trotzdem zu Euch ins Geschäft locken könnt. Gleichzeitig zeigen wir Euch, wie Ihr die WM zu Eurem Vorteil nutzen könnt.

WM Hack Nummer 1: Anlegen eines WM Specials in der Online Terminbuchung

Durch ein Special oder eine Angebotsaktion bietet Ihr Euren Kunden einen Anreiz trotz Fußballfieber in Euer Geschäft zu kommen und gleichzeitig Eure Online Terminbuchung zu bewerben. Hier habt Ihr natürlich tausende Möglichkeiten. Überlegt Euch ein Special das zu Euch passt!

Beispiele:

📍 Während der WM ist eine bestimmte Leistung günstiger
📍 Beim Termin gibt es Freibier oder Sekt
📍 Wird der Termin während eines Deutschlandspiels gebucht, bekommt man ein bestimmtes Produkt gratis dazu
📍 Wer eine bestimmte Leistung bucht, nimmt automatisch an einem Gewinnspiel teil
📍 Bei jedem Termin, der während eines Deutschlandspiels stattfindet, bekommt man pro Tor (für Deutschland) XX% Rabatt

Tipp: Falls Ihr die Online Terminbuchung noch nicht nutzt, bietet die WM einen tolle Gelegenheit um sie zu testen!

Und so geht’s:

⚽️ Legt in den Einstellungen eine neue Leistung an und gebt Ihr einen aussagekräftigen Namen mit WM Bezug

⚽️ Packt vor den Namen der Leistungsgruppe eine #1 damit das Special auch ganz oben zu sehen ist.

⚽️ Schreibt in die Beschreibung was so besonders an Eurem Special ist.

⚽️ Den Preis der Leistung könnt Ihr z.B. auf 0€ setzen und zu einem WM-Gewinnspiel einladen. Wer die Leistung zu einem normalen Termin dazu bucht, nimmt automatisch am Gewinnspeil teil.

⚽️ Unter Einstellungen > Online Terminbuchung könnt Ihr in der Beschreibung ebenfalls auf das WM Special hinweisen

⚽️ Lest Euch unseren Profi-HACK durch und macht Euer Titelbild zu einem echten Hingucker!

💡 Profi HACK: Titelbild in WM Stimmung bringen

Wie Ihr wisst, könnt Ihr Euer Titelbild jederzeit unter Einstellungen > Online Terminbuchung > Titelbild anpassen und ändern. Dadurch habt Ihr die Möglichkeit besondere Aktionen, wie z.B. das WM Special, aber auch Aktionen im Sommer, zu Weihnachten etc. prominent und mithilfe einer Grafik anzukündigen. Eure Kunden sehen das Titelbild zuallererst – das solltet Ihr nutzen!

Doch wie schafft man es, wenn man wenig Ahnung von Grafikdesign und Bildbearbeitung hat, schnell und unkompliziert ein ansprechendes Titelbild zu erstellen?

Ganz einfach! Mit dem kostenlosen Grafikprogramm Canva, das wir Euch empfehlen wollen.

Canva funktioniert nach dem Baukastenprinzip. Ganz einfach wählt Ihr einen Hintergrund aus, packt eine schöne Schrift darauf und vielleicht noch ein paar Symbole. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit auch eigene Grafiken, wie z.B. Euer Logo hochzuladen. Und das Beste ist, dass das Programm kostenlos ist!

Ihr könnt Canva am PC, Handy oder Tablet nutzen. Einfach mal ausprobieren: www.canva.com

Ein Tutorial findet Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=xa-kW0Mfc50

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ausprobieren und natürlich eine erfolgreiche und spaßige Fußball-Weltmeisterschaft 🙌

Euer studiolution-Team

Pressemitteilung: 80.000 Friseure machen 40 Mio. Menschen glücklich!

In Deutschland gibt es ca. 80.000 Friseurbetriebe und ca. 40 Mio. Menschen gehen mindestens einmal im Jahr zum Friseur. Damit sind Friseure – neben viel Schokolade – wohl die Glücklichmacher Nr. 1 in Deutschland – ganz ohne Nebenwirkungen auf der Hüfte.

Das ist der Grund für eine ungewöhnliche offline-online Marketing Aktion des Nürnberger Start-ups Head-on Solutions, die mit dieser kreativen Aktion auf ihre Kassen- und Terminlösung studiolution.com hinweisen möchten.

Die Kampagne

Die Basis der Kampagne bildet ein – mit einer Hommage an das Friseurhandwerk – gefüllter Pizzakarton. Dieser wird nicht per Post, sondern per Fahrradkurier zugestellt. Die ungewöhnliche Verpackungs- und Zustellungsart sorgt für Aufmerksamkeit, erhöht die Neugier und macht Lust auf den Inhalt des Kartons. Darin enthalten ist nicht wie zu erwarten eine Pizza, sondern ein Liebesbrief, Aufkleber, Jutebeutel, Gummibärchen, Terminkarten uvm – alles unter dem Motto „Glücklichmacher – Helden des Alltags“.

Zusätzlich wurde ein Online Shop rund um die Kampagne aufgebaut, auf dem die Produkte des Kartons – aber auch weitere Produkte (nach-) bestellt werden können. Diese reichen von Postern und Tassen, über Handyhüllen bis hin zu T-Shirts, etc.

Eine Kampagnen-Website unter studiolution.com/friseurhelden auf der die Friseure sich die Softwarelösung ansehen und gleichzeitig noch bei einem Gewinnspiel teilnehmen können, rundet die Aktion ab.

„Für uns ist Authentizität als Unternehmen einer der wichtigsten Faktoren. Wir lieben, was wir tun und das merken auch täglich unsere Kunden. Deshalb freut uns diese Aktion auch so sehr, da sie unsere Werte und die Sichtweise auf das Friseurhandwerk mit einer kreativen Marketing-Aktion zusammenbringt“, so Hazel Ahamer, Leitung Marketing und PR.

Die Kampagne startet in der Woche vom 05. Juni 2018. Gemeinsam mit unseren lokalen Fahrradhelden: Duisburg & Bochum – Pony Riders, Reutlingen – Die Fahrradkuriere, Wuppertal – Pedalero, Freiburg – Velo Kurier.

Über Head-on Solutions GmbH

Die Head-on Solutions GmbH wurde im Februar 2015 durch Ralf Ahamer – ehemals Vorstand der hotel.de AG und CMO der XING AG – gegründet und betreibt u.a. die Internet Plattformen studiolution.com und studiobookr.com. Die Head-on Solutions GmbH erstellt für kleine- und mittelständische Unternehmen digitale Lösungen wie z.B. Terminplanung, Kundenmanagement, Marketinglösungen, Kassensysteme bis hin zur Buchungslösung oder Zeiterfassung. Zu den Kunden des bereits im deutschen Markt etablierten Produktes studiolution.com und studiobookr.com zählen Friseure, Fitness-, Kosmetik-, Massage- und Tattoostudios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beispielsweise können darüber Termine direkt bei lokalen Unternehmen wie z.B. Friseuren gebucht und beim Friseur direkt kassiert werden. Zusätzlich enthält das System ein umfangreiches Managementsystem mit Statistiken, SMS und E-Mail Marketing Services, etc. Weitere Branchen und Funktionen sind im Aufbau.

Pressekontakt

Hazel Ahamer
Head-on Solutions GmbH
Leitung Marketing und PR
Bärenschanzstraße 2
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 13 13 35 18

E-Mail: hazel@headonsolutions.com
www.studiolution.com

www.studiolution.com – ein Liebesbrief an Friseure

Velokuriere Freiburg

 

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #7 Bavarian Beauty

Auf dem Stuhl Interview von der Kassensoftware für Friseure mit Josef Wieser.

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Reihe auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Dieses Mal sind wir bei Josef Wieser in Mammendorf.

Friseur Harald Wieser und Seine Tochter

Josef Wieser mit seiner Tochter Johanna

Sag mal, wie kam es dazu, dass du Friseur geworden bist?

Das ist eine schwierige Frage… Ich bin Friseur geworden, entgegen der Widerstände der Familie und auch, weil meine Mutter selbst nie Friseur werden durfte. Nachdem ich dann das Pfarrerwerden abgelegt hab, hab ich mich entschieden Friseur zu werden. [lacht]

Du wolltest also zuerst Pfarrer werden?

Das war eher eine taktische Entscheidung. Beim Religionslehrer kam das ganz gut an, das hat sich natürlich schon auf die Noten ausgewirkt. [lacht]

Dieses Mal sind wir nicht auf dem Stuhl bei dir, da du ja schon eine ganze Weile nicht mehr am Kunden arbeitest. Gibt es etwas, das du vermisst?

Am meisten vermisse ich den persönlichen Kontakt zu den Kunden.

Der Salon von Josef Wieser

Warum bist du denn kein aktiver Friseur mehr?

Ich glaube ich war kein schlechter Friseur, aber meine große Leidenschaft war immer das Kaufmännische. Ich hatte sogar mal die Chance in den USA als Friseur zu arbeiten – aber dann ergab sich hier in Mammendorf das erste Geschäft. So ist ein Betrieb zum anderen gewachsen.

Du hast ja mittlerweile mehrere Salons. Was ist deine Philosophie und was ist dir bei deinen Mitarbeitern wichtig?

Interview mit unseren Kunden - Der Salon von Josef Wieser

Die gemeinsame Philosophie ist die Führung der Mitarbeiter, dass wir uns als Team wahrnehmen und dass es gewisse Qualitätsstandards in jedem Salon gibt. Wichtig ist mir die Förderung der Mitarbeiter nach ihrer Eignung. Manchmal muss man auch selektieren. Wir versuchen einfach Konflikte zu vermeiden. Ich meine, wenn jemand einfach nicht passt, dann muss man sich halt auch mal von einem Menschen trennen, um den Stall sauber zu halten [zwinkert]. Grundsätzlich ist mir bei allen Salons wichtig, dass gewisse Standards gelten, aber jeder Salonleiter darf individuell noch sein eigenes Ding machen. Außerdem gibt‘s da auch ein gutes Zitat von Robert Bosch, nach dem ich arbeite:

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.

Ich lege viel Wert auf Transparenz. Unsere Mitarbeiter wissen zum Beispiel, wie viel Umsatz wir machen und haben jederzeit Zugang zu sämtlichen Statistiken.

Außerdem ist uns auch einfach der menschliche Umgang den wir miteinander pflegen, sehr wichtig. Wir machen zum Beispiel regelmäßig kleine Teamevents. Wir grillen mal gemeinsam oder freitagabends wird gerne die Woche gemeinsam mit einem Glas Sekt ausgeklungen.

Du bist ja lange in der Friseur Innung tätig gewesen. Erzähl mir davon!

Das, worauf ich am meisten stolz bin aus der Zeit ist, dass Bayern nun den einzigen Tarifvertrag hat, in dem verankert ist, dass Mitarbeiter Anspruch haben zu erfahren, welche Umsatzzahlen sie bringen müssen, um in die nächsthöhere Lohngruppe zu kommen. Das war die einzige Formulierung, die gesetzeskonform war, um den Mitarbeitern praktisch die Möglichkeit zu geben, selber einen höheren Lohn zu fordern. In Bayern muss deshalb jeder Saloninhaber einmal im Jahr seinem Mitarbeiter mitteilen, was sein „Soll“ ist, um in die nächsthöhere Lohngruppe zu kommen.

Der Salon von Josef Wieser

Was denkst du, wie wird sich die Friseurbranche in den nächsten Jahren verändern?

Die nächsten 20-30 Jahre glaube ich, hat unsere Branche sehr große Chancen. Wir werden immer, genauso wie der Bäcker und der Metzger, ein Anlaufpunkt sein, wo man vielleicht auch mal Zeit hat ein Gespräch zu führen oder persönliche Kontakte zu pflegen.

Wir haben gehört, dass Du aktuell noch ein weiteres großes Projekt hast. Was hat es mit der Academy Süd auf sich?

Josef Wieser - Die Baustelle der Friseur-AcademyAlso was ich immer wusste, ist, dass wir unsere Ausbildung stärken müssen. Deshalb haben wir die Academy ins Leben gerufen.

Dort können sich Friseure durch eine dreijährige Weiterbildung zum „Hair & Beauty Artist“ höherqualifizieren. Es haben sich dann Gespräche mit La Biosthetique ergeben, die an diesem Projekt nun entscheidend mitwirken. Was die Schulungsräume angeht, da ist aber aktuell noch eine große Baustelle, im wahrsten Sinne.

Das klingt ja super interessant. Mal ein anderes Thema – warum hast du dich für studiolution entschieden?

Ich hab euch damals auf der Messe in Nürnberg kennengelernt. Da hat mich vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mir war eigentlich immer klar: Das, was die anderen da verlangen, ist Abzocke. Ich hab mehrere Systeme angeschaut. Und dann hab ich im Vergleich studiolution kennengelernt und da hat mich die Einfachheit und Umsetzbarkeit sowie die Klarheit und Aufmachung überzeugt. Oder auch die Marketingmaßnahmen. Den vollen Umfang haben wir zwar noch gar nicht genutzt, weil wir einfach sehr gut ausgebucht sind, aber das wäre jetzt ein Ziel für die Zukunft.

Was ist dein liebstes Tool in studiolution?

Der Business Analyzer! Der ist so schön unkompliziert, da kann ich mir einfach meine Zahlen so zusammenstellen, wie ich sie möchte und es ist kein starres System.

Friseur und Unternehmer Josef Wieser

Vielen Dank Josef für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon und auf deiner Baustelle empfangen hast. Wer mehr über Josef und sein neuestes Projekt erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #6 Hairricane

"Auf dem Stuhl..." mit Sebastian Böhm

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die Interview-Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses Mal sind wir bei Sebastian Böhm in Magdeburg.

Das ist unser erstes Mal in Magdeburg, schön hier! Sebastian, sag mal, wie kam es denn dazu, dass Du Friseur geworden bist?

Willkommen im schönen Magdeburg. Viele erwarten bei mir einen vergoldeten Salon, in dem rosa Champagner serviert wird. [lacht] Wie ich Friseur geworden bin ist eine gute Frage. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich Haar-affin bin und auch schnell gemerkt, dass ich kreativ sein will und kein Sesselpupser. Dann habe ich die Haare der Puppen meiner Schwester bearbeitet und somit war das schnell beschlossene Sache.

Du hast sogar Deine eigene Produktlinie und bist damit im Teleshopping. Erzähl mir davon!

Ich habe schon immer viel gearbeitet und nie das richtige Produkt gehabt und habe gesagt: Schluss, jetzt mache ich das einfach selber. Das war dann schnell sehr erfolgreich, denn ich habe insgesamt 1,6 Millionen Flaschen verkauft. Im Teleshopping bin ich jetzt seit 10 Jahren und somit auch regelmäßig mit meinen Produkten im TV.

Neben dem Friseur-Business hast du noch ein zweites Standbein, nämlich Deine Agentur, oder?

Auf dem Stuhl bei Sebastian Böhm[lacht] Du meinst die Drag-Agentur? Ich mache da tatsächlich nichts, außer Sesselpupserei. Das kam damals so: Ich hatte 10-jähriges Bühnenjubiläum und ich wollte etwas, das aus der Masse herausfällt und dafür habe ich Drags engagiert. Einen Tag später habe ich dann mit denen gesprochen, ob die Managements haben. Hatten Sie natürlich nicht. Die Drags haben mir Preise entgegengeworfen, dafür würde ich mich noch nicht einmal umziehen. Die sitzen drei Stunden in der Maske, machen stundenlang Schauspiel, Comedy und Singsang und gehen am Ende mit 50€ raus. Das ist übel und daher habe ich gesagt, Ihr braucht jemanden, der für Euch verhandelt und das managt. So ist die Drag Agency entstanden.

Du triffst täglich viele unterschiedliche Menschen. Gibt es ein Kundenerlebnis, das Du niemals vergessen wirst?

Oh ja. Ich hatte eine Kundin, die war Anfang 90. Die war ein Mix aus der Mutter von Rudolf Mooshammer und Margot Honecker. Diese Frau sah aus, wie aus einem Adelshaus. Ich wusste viel über sie und sie wusste viel über mich. Wir hatten fast keine Geheimnisse, außer eines: Sie hatte mir nie verraten, was sie früher beruflich gemacht hat. Naja, und dann kam der Tag der Tage und sie kam nicht zu ihrem Termin. Da wusste ich, dass etwas passiert sei.

Friseur Sebastian Böhm

Ein paar Tage später habe ich einen Brief vom Anwalt bekommen, in dem stand, dass die Dame verstorben sei und es gäbe eine Verlesung des Erbes, zu der ich eingeladen sei. Ich bin dann natürlich dort hingegangen. Die Dame hatte mir dann eine große messingfarbene Schachtel mit so Ornamenten drauf vererbt. Dabei war noch ein Brief, in dem stand, dass ich damit machen könnte, was ich möchte und mit dem Inhalt möchte Sie mir gleichzeitig erzählen, was ihr größtes Geheimnis war, also ihr Beruf. Ich habe die Schachtel dann aufgemacht und darin lag eine Haarschneideschere aus Anfang 1900 und ein verzierter Kamm.

Sie war also ebenfalls Friseurin! Was hast Du denn mit Schere und Kamm gemacht?

Sie wusste, dass ich sehr sozial eingestellt bin und viel für Kinder und Kinderhospize mache. Ich wusste, dass ich mit dem Inhalt nichts anfangen könnte. Klar hätte ich die Dinge behalten können, aber ich wollte ein bisschen Geld zusammen bekommen für jenes Kinderhospiz. Ich bin dann zum Antiquitätenhändler und habe Kamm und Schere schätzen lassen. Der Händler hat sich das dann angesehen hätte mir maximal 20€ gegeben.

Ich dachte mir dann, hm, ok, war wohl nichts. Dann wollte er aber die Schachtel genauer betrachten. Und dann war das eine Schachtel aus dem 17. Jahrhundert aus einer alten Herrscherdynastie und der Händler bot mir dafür 25.000€. Ich bin damit noch zu anderen Händlern, da ich das nicht glauben konnte, die mir jeweils noch etwas mehr geboten hätten. Ja, und das hat diese Frau mir vermacht, in dem Wissen, wofür ich es benutzen würde.

Wow, ich habe Gänsehaut! Neben solchen tollen Frauen, gibt es jemanden, den Du unbedingt mal auf Deinem Stuhl haben möchtest?

Du zielst mit Sicherheit auf einen Promi ab, oder? Im Endeffekt ist mir das völlig egal, wer vor mir auf dem Stuhl sitzt, egal ob prominent oder nicht. Klar, es gab da natürlich ein paar Promis, die ich auf dem Stuhl hatte, aber ich wäre ja dumm gewesen, wenn ich die nicht angenommen hätte. Aber wem ich tatsächlich gerne die Haare machen würde: der Sängerin Pink. Das würde ich ziemlich cool finden.

Wenn Deine Persönlichkeit eine Frisur wäre: Wie würde sie aussehen?

Dann würde ich aussehen, wie mit einem Blitzknaller bearbeitet. Ich wäre so ein Mix aus Turn und Taxis und Vivienne Westwood. [grinst]

Eine interessante Kombi. Soziale Medien, wie wichtig sind die dir denn?

Auf dem Stuhl bei Sebastian Böhm

Ich sehe die Sozialen Medien zwiegespalten. Die Menschen begeben sich damit in Abhängigkeiten, schau Dir die Leute auf Instagram an, die ihre Fotos tot retuschieren. Aber für Marketing und Digital Marketing sind das die wichtigsten Kanäle. Ohne geht nicht. Ich nutze sie selber 24 Stunden am Tag. Das ist das Gleiche wie mit Oliver Kahn als zweiten Torwart, der mit zur WM gefahren ist. Warum ist er als Zweiter mitgefahren? Weil es der Sache dient. Und so ist das mit mir und den sozialen Medien.

Inwiefern erleichtert dir studiolution denn deinen Arbeitsalltag?

Ah, das ist geil, dass Du das fragst! Ich sag dir jetzt, warum es mich zu hundert Prozent erleichtert. Ich habe vorher ganz viele Systeme ausprobiert. Ich möchte nicht mehr ohne studiolution sein. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, was alles erleichternd ist. Es ist total übersichtlich, es ist einfach zu verstehen, all das Technische habe ich mir innerhalb eines Tages angeeignet. Ich glaube, jede Friseurin und jeder Friseur, egal woher sie kommen, können studiolution verstehen. Es ist eine absolute Komfortzone für Kunden, Thema Online Buchungen und SMS- und E-Mail-Marketing. Ohne studiolution möchte ich einfach nicht mehr.

Sebastian Böhm an seinem Kassensystem und Terminkalender studiolution

Gibt es ein Tool, das dir besonders gut gefällt in studiolution?

Ich liebe morgens den Puls. Ich sehe einfach direkt was so ansteht, das gefällt mir.

Schließe für mich mal die Augen. Was siehst Du und was fühlst Du, wenn Du an studiolution denkst?

Friseur Sebastian Böhm schließt die Augen für studiolution

Ich sehe Kreativität, ich sehe Können und ein familiäres Team. Denn immer, wenn ich eine Frage habe, bekomme ich auf alles eine Antwort und habe das Gefühl ich telefoniere mit meiner Mama oder meinem Papa. [lacht] Was ich fühle ist absolute Erleichterung und Sicherheit.

Zu guter Letzt: Wie würdest Du studiolution denn auf QVC verkaufen? [grinst]

Das würde ich so machen: Wenn Du einen Personal Assistent brauchst, keine Angst vor der Digitalen Welt hast und wenn Du dir nicht zu fein dafür bist, dich auf etwas Neues einzulassen, dann ist studiolution dein Assistent für deinen Salon. Studiolution organisiert dich, der Kalender sieht sexy aus und die Online Buchung nimmt dir die Arbeit ab!

Vielen Dank Sebastian für das Interview und dass Du uns in Deinem Salon empfangen hast. Wer mehr über Sebastian erfahren möchte, kann ihn auf seiner Facebook-Seite besuchen.

Aufgaben noch besser organisieren

Ab sofort stellen wir eine ziemlich coole To-do-Liste zur Verfügung – und die kann einiges! Anfallende Aufgaben im Geschäft könnt Ihr jetzt noch besser organisieren, einzelnen oder allen Mitarbeitern zuweisen und erledigen.

Und so geht’s:

  • Aufgaben mit oder ohne Datum anlegen
  • Aufgaben an einzelne Mitarbeiter oder das ganze Team verteilen
  • Aufgaben abhaken, bearbeiten oder löschen
  • Aufgaben nach Fälligkeit trennen: heute, zukünftig oder abgeschlossen

Zu finden ist die To-do-Liste direkt auf der Startseite – entweder links vom Puls oder darüber.

To-do-Liste des Termin- und Kassensystems studiolution

Zusätzlich findet ihr die To-do-Liste auch im Terminbuch. Über das neue Symbol unten rechts in der blauen Leiste könnt Ihr sie auf- und zuklappen. Außerdem wird Euch neben dem Symbol angezeigt, wie viele Aufgaben für den heutigen Tag anstehen.

Und das Beste: Aufgaben, die einem bestimmten Datum und Mitarbeiter zugeordnet sind, werden im Terminbuch auch direkt in der Spalte des entsprechenden Mitarbeiters angezeigt – und zwar in grün, also nicht zu übersehen 😉

Wir wünschen Euch wie immer viel Spaß beim Ausprobieren,
Euer studiolution – Team 💕

Erfolgreicher durch Zahlen – der Business Analyzer ist da

studiolution Business Analyzer, Statistiken, Analysen, Auswertungen und Zahlen

Zahlen, Fakten, Diagramme mit irgendwelchen bunten Linien… klingt erst mal langweilig und kompliziert? Muss es nicht! Darin steckt oft das Geheimnis des Erfolgs und sie helfen dabei, das eigene Geschäft besser zu verstehen. Wer die Kennzahlen seines Salons im Blick hat, kann zielgerichtetere Entscheidungen treffen, Trends leichter identifizieren und schneller auf Veränderungen reagieren. Auf einfachste Weise können Unterschiede, Stärken und Schwächen erkannt und dadurch die eigene Arbeit und die der Mitarbeiter verbessert werden.

Folgende Beispiele zeigen, welche Auswertungen und Analysen mehr Einblicke ins tägliche Geschäft ermöglichen:

a) Umsatzanalysen

Wenn man seine Umsätze analysieren möchte, ist es „nett“, den Umsatz pro Tag, Woche oder Monat zu kennen. Interessanter wird es aber erst, wenn man diesen mit den Vorjahresperioden vergleicht. Dadurch kann man sofort sehen, ob das Geschäft wächst oder schrumpft. Außerdem liefern Umsätze pro Arbeitsstunde, Terminstunde, Wochentag oder Mitarbeiter ebenfalls erkenntnisbringende Einblicke.

Tipp: Vor allem der Umsatz pro Terminstunde ist spannend, da man erfährt, was ein Mitarbeiter aus einer Stunde Dienst am Kunden herausholen kann. Vielleicht ist ja ein Verkaufstalent dabei 😉 Und vielleicht kann er den anderen seine Tipps verraten, damit das ganze Team davon profitiert.

Bild zeigt einen Screenshot der Termin- und Kassensoftware studiolution. Zusehen ist der Statistikbereicht und eine Auswertung der Terminstunden pro Mitarbeiter

b) Produkt- und Leistungsanalysen

Was sind die gewinnbringendsten Dienstleistungen und die meistverkauften Produkte? Mithilfe dieser Auswertung können Produktbestellungen optimiert oder eine Preiserhöhung geplant werden. Besonders bei Preiserhöhungen wird immer wieder der Fehler gemacht, einfach alles um beispielsweise 10% anzuheben. Dabei ist es wichtig, nur bei den Leistungen den Preis anzuheben, die sich auch lohnen.

Tipp: Ein Friseur macht mit nur 3 Leistungen 50% seiner Umsätze. Findet heraus, welche Leistungen das bei euch sind!

Bild zeigt einen Screenshot der Termin- und Kassensoftware studiolution. Zusehen ist der Statistikbereicht und eine Auswertung der Produkte und Leistungen

c) Kundenanalysen

Zwei besonders interessante Analysen sind die Bestands- und Neukundenanalysen. Damit kann man für einen beliebigen Zeitraum auswerten, wieviel Umsatz mit Neukunden, Bestandskunden oder Laufkunden gemacht werden. Zusätzlich kann pro Mitarbeiter analysiert werden, wie gut jeder einzelne es schafft, Neukunden in Wiederholungstäter umzuwandeln.

Tipp: Warum ist so etwas wichtig? Macht ihr euren Umsatz hauptsächlich mit Neukunden, seid ihr womöglich eine Art „Durchlauferhitzer“, bei dem die Kunden nicht lange bleiben. Das könnt ihr für jeden einzelnen Mitarbeiter erkennen und falls nötig, gegensteuern.

Bild zeigt einen Screenshot der Termin- und Kassensoftware studiolution. Zusehen ist der Statistikbereicht und eine Auswertung der Neukunden und Laufkunden

Der Business Analyzer von studiolution

Uns ist es wichtig, dass unsere Kundinnen und Kunden all diese Auswertungen mit Hilfe den Zahlen, die studiolution ausspuckt, machen können und dadurch besser werden, in dem was sie tun.

Und das natürlich so einfach wie möglich. Deshalb stellen wir ab sofort ein Tool zur Verfügung, mit dem all das kein Hexenwerk ist: Der Business Analyzer.

Mit wenigen Klicks können eigenen Statistiken zusammengebaut und abspeichert werden. Ganz einfach und schnell ist der Zugriff auf die eigenen Kennzahlen ohne Papierkram jederzeit möglich – ohne jedes Mal den Steuerberater darauf anzusprechen.

Wie immer ist dieses Update für alle studiolution-Kunden freigeschaltet und komplett kostenlos.

Das sind die wichtigsten Funktionen:

  • Eigene Statistiken selbst zusammenbauen
  • Interaktive Grafiken zu jeder Auswertung
  • Erstellen und Speichern von individuellen Vorlagen
  • Auswertungen über größere Zeiträume und flexible Verschachtelungen mehrerer Dimensionen
  • Excel-Exportfunktion

Und jetzt: Selbst Ausprobieren und feststellen wie einfach alles ist 😉

Zur kostenlosen Testversion einfach auf www.studiolution.com und oben rechts auf „Ausprobieren“ klicken.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Analysieren, Vergleichen und Diagramme erstellen.

Euer studiolution – Team

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit … pa.blo Friseure

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein Kassensystem„Auf dem Stuhl mit…“ – Die neue Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses Mal sind wir bei Patrick Blomenhofer von pa.blo Friseure in Fürth.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemSehr schicker und cooler Salon! Wie kam es denn dazu, dass Du Friseur geworden bist?

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemIch bin quasi im Friseur-Salon groß geworden, da meine Eltern auch Friseure sind. Ich habe das Handwerk von der Wiege an mitbekommen. Eigentlich wollte ich mal Fußballprofi werden. [grinst]

Daher kam auch der Name vom Salon. Ich hab früher Fußball gespielt und hatte da auch echt Ambitionen, aber es hat immer ein bisschen was gefehlt um in einer höheren Liga zu spielen. Ich hab mir dann immer vorgestellt, wie ich wohl heißen würde wenn ich auf dem Fußballplatz stehe. Damals gab es noch keinen Schweinsteiger, so dass der Name Blomenhofer irgenwie cool geklungen hätte. [lacht] Ich hab dann so mit meinen Initialen gespielt und dadurch ist pa.blo entstanden.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemFußballer und Friseur – das muss sich ja nich ausschließen. Was ist an Deinem jetzigen Beruf denn am schönsten?

Das ist eine ganz schwierige Frage, da es so viele schöne Sachen gibt. Vorallem schön an der Selbstständigkeit, ist die Freiheit, die ich genieße. Ich lasse zum Beispiel meinen Mitarbeitern auch viel künstlerische Freiheit. Es gibt zwar schon einen pa.blo-Stempel, also einen bestimmten, gemeinschaftlichen Stil, aber jeder von uns hat seine eigene Handschrift und ich denke das macht es auch so spannend. Das macht es auch aus, deshalb ist man gut.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemDu bist ja nicht nur im Salon unterwegs, sondern auch auf der Fashion Week. Erzähl mir davon!

Ich hab vor circa sechs bis sieben Jahren aktiv bei Wettbewerben mitgemacht, sowohl national als auch international. Ich war in New York beim Finale vom Trend Vision Award. Danach habe ich mich für einen anderen Wettbewerb beworben. Das war in der Zeit, als die Sozialen Medien und besonders Facebook gerade aufkamen. Man sollte über seine Facebook-Seite über inspirierende Themen bloggen und Klicks und Likes damit sammeln. Daraufhin wurde ich nach Berlin zur Fashion Night eingeladen und ein Coach der Marke Sebastian hat ein Model für die Teilnehmer bereit gestellt und dieses sollten wir dann stylen.

Diesen Wettbewerb hab ich letztendlich gewonnen, was mir auch den Weg zu Fashion Week geebnet hat. Ich wurde ein Jahr ausgebildet und arbeite nun seit 6 Jahren als Trainer für Sebastian und ab und an kooperiert ein

Ist die Fashion Week tatsächlich auch so Glanz und Gloria wie man sich das vorstellt oder doch der pure Stress?

Ich würde mal behaupten das ist weder noch. In Berlin hast Du kaum Glanz und Gloria. Klar gibt’s Promis, B- und C-Promis und Stars und Sternchen die gesehen werden wollen. Es ist sehr, sehr strukturiert. Klar bricht mal kurz Stress aus. Im Vorfeld hat der Designer eine Absprache mit uns, es gibt dann einen abgesprochenen Look und dann wird dieser Look trainiert und später dann an den Models gestylt.

Gibt’s ne witzige Story von der Fashion Week?

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemIch sollte ein Model stylen, das vorher auf einer anderen Show gelaufen ist. Das Mädel hatte sehr verklebte Haare. Im Berliner Modesalon gibt’s allerdings keine Waschbecken wie bei uns im Salon. Daher musste ich ihr mit kaltem Wasser auf der Damentoilette die Haare waschen. Das Witzige war, das Mädel war ohne Schuhe ungefähr 1,85m groß und mit Schuhen dann knappe zwei Meter. Ich durfte ihr also mit kaltem Wasser die Haare waschen, halb über sie gebeugt und die Arme musste da durch. Das war wirklich witzig.

Not macht ja bekanntlich erfinderisch! Du hast viele Menschen täglich vor Dir auf dem Stuhl sitzen. Wer sollte da bestenfalls niemals sitzen?

Ich bekomme in letzter Zeit super viele Anfragen von Bloggern und Influenzern, die in den Sozialen Netzwerken eine Viertelmillion Follower oder mehr haben. Die fragen mich dann nach Kooperationen. Schön und gut, wenn mich diese Follower auch wirklich erreichen.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemDoch in der Regel sind die in der ganzen Welt verstreut.

Im Friseurhandwerk ist es ja nicht so, dass ich einen Online-Shop habe, sondern die Leute müssen zu mir kommen. Daher muss ich hier im Umkreis, regional Menschen ansprechen.

Da nützt es mir nichts, wenn ich eine Bloggerin hab, die Übersee ihre Follower hat. Es muss einfach auch einen regionalen Effekt haben.

Welche Dienstleistung machst Du denn am liebsten?

Also, auch wenn man es meinem Instagram-Profil nicht ansieht, schneide ich super, super gerne Kurzhaarschnitte bei Frauen. Ich liebe das einfach.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemAlso machst Du gerne große Veränderungen?

Ja, also große Veränderungen machen wir hier grundsätzlich jeden Tag, aber eher in farblicher Hinsicht. Wir sprechen aktuell überwiegend Kunden mit langen Haaren an. Das hat wiederum natürlich auch einen Grund. Die ganzen Mädels mit ihren super schönen Haaren fotografieren wir alle von hinten, da wir zum einen kein Make-Up anbieten und zum anderen viele Kunden sich einfach nicht zeigen möchten. Eine Kurzhaarfrisur lebt aber davon, wie sie das Gesicht umrahmt. Daher posten wir auch meistens Mädels mit langen Haaren. Diese wiederum fühlen sich dann natürlich von uns angesprochen.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemWer macht als Kunde mehr Spaß, mal Hand aufs Herz. Frauen oder Männer?

Puh, auch das ist extrem abhängig von der jeweiligen Kundschaft. Es gibt Menschen, die rauben Dir die Energie und es gibt Menschen die geben Dir Energie. Das hat dann weniger damit zu tun, ob das Männlein oder Weiblein ist. Im Endeffekt mache ich einfach gerne gute Arbeit – das natürlich sowohl im Männer-, als auch Frauenbereich.

Wenn Deine Persönlichkeit eine Frisur wäre, was wärst Du?

Also ich kann sehr autoritär sein. Dementsprechend würde ich schon ein schöner, kurzer Fasson sein, ein leicht militärisch angehauchter Kurzhaarschnitt. Genau so gern mag ich auch die Weichheit und Verspieltheit meiner Naturlocke, die ich hätte, wenn meine Haare länger wären.

Ich könnte Dich mitten in der Nacht aufwecken für…?

Ähm, ehrlich? [grinst und lacht]

Na, wenn Du schon so grinst… klar doch!

Bleiben wir jugendfrei. Du könntest mich mitten in der Nacht aufwecken mit einem gepackten Koffer und einem Flugticket auf die Malediven.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemWelcher berühmten Persönlichkeit würdest Du gerne mal die Haare machen?

Ich hab da überhaupt gar keine Wunschvorstellung, was den Kunden angeht. Ich möchte jede Kundin und jeden Kunden glücklich machen, egal ob berühmt oder nicht.

Apropos glücklich: Beziehungsstatus – Kunde! Wie lange sind studiolution und Du denn schon zusammen?

Seit Juni 2016.

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemSchließ mal für mich die Augen. Was siehst Du und was fühlst Du, wenn Du an studiolution denkst?

Als erstes sehe ich Service. Ich sehe Erleichterung meines Tagesablaufs, da das Telefon definitiv seltener klingelt. Außerdem sehe ich Online-Marketing, mein Facebook-Profil zum Beispiel, worüber die Kunden auch Termine machen können. Wäre cool wenn man Instagram in Zukunft auch verknüpfen könnte. Die Online-Medien haben einen extrem hohen Stellenwert für mich, ich würde sagen der größte Teil meiner Neukunden kommen über Facebook, Instagram und Co.

Thema Online-Terminbuchungen und Digitales Terminbuch: Habt ihr lange flirten müssen bevor aus euch was geworden ist?

Ich hing immer noch an meinem normalen Terminbuch, weil es vermeintlich einfacher war. Mein Gedanke war immer, man sei nicht mehr so frei mit dem digitalen Terminbuch wie mit dem Normalen, Handschriftlichen. Aber das stimmt ja gar nicht! Im Endeffekt ist es jetzt wesentlich einfacher. Meine Kunden können Sich auch nachts um drei einen Termin sichern, gleich alle freien Zeiten sehen und ich kann im Puls in Echtzeit sehen, was in meinem Salon los ist, wer neu ist, welcher Kunde online und zu welcher Uhrzeit gebucht hat. Das hat für mich alles nur Vorteile!

Friseur Patrick in seinem Salon pa.blo zeigt uns sein KassensystemVielen Dank für das interessante Interview! Wer mehr von Patrick erfahren will, besucht Ihn auf Instagram oder Facebook!

 

Der Net Promoter Score – Die Wunderfrage?

Wie sehen mich eigentlich meine Kunden? Falls Sie sich diese Frage noch nie gestellt haben, sollten Sie es unbedingt mal tun! Denn nur wer weiß wie die eigenen Kunden ticken, kann sein Handeln und seine Produkte, wie in unserem Fall studiolution, optimal ausrichten. Aber wie bekommt man möglichst einfach und schnell heraus, was in den Köpfen der Kunden vorgeht? Häufig fehlen die Zeit oder die nötigen Ressourcen für große Umfragen. Abhilfe schafft der Net Promoter Score (auch NPS genannt), den jeder relativ einfach erheben kann.

Was ist der Net Promoter Score?

Der Net Promoter Score kann mit nur einer einzigen Frage ein ziemlich gutes Bild davon zeichnen, wie es um die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden steht. Er ist sehr beliebt bei Unternehmen, da er nicht nur einfach zu ermitteln, sondern auch gut vergleichbar ist. Und so lautet diese Wunderfrage:

Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Unternehmen/ unser Produkt an einen Freund weiterempfehlen würden?

Die Formulierung der Frage kann natürlich an die jeweilige Situation angepasst werden.

Net Promoter Score am Beispiel von studiolution: Wie wahrscheinlich ist es, dass sie studiolution einem Freund/Kollegen weiterempfehlen würden?

Die Antwortskala zeigt sich auch relativ simpel – von Null für äußerst unzufriedene Kunden bis zur Zehn für die absoluten Fans. Je nachdem was die Kunden dann ankreuzen, werden sie in die folgenden Kategorien eingeteilt:

  • 0 – 6 Die Miesepeter (Kritiker)
  • 7 – 8 Die Unentschlossenen (Passive)
  • 9 – 10 Die Fans (Fürsprecher)

Net Promoter Score (NPS) von studiolution - Berechnung

Nun muss natürlich noch der finale Net Promoter Score errechnet werden. Dafür nimmt man einfach den Prozentsatz der Fans und zieht den Prozentsatz der Miesepeter ab. Und voila, schon erhält man den NPS. Falls Sie sich jetzt fragen, ob der NPS auch negativ ausfallen kann, falls es zu viele Kritiker gibt, dann haben Sie vollkommen Recht. Der Wert des NPS kann zwischen -100 und +100 liegen. Weitere Infos zur Durchführung und Berechnung findet ihr zum Beispiel auch hier.

Wie liegen wir im Vergleich zu anderen?

Für die Friseur- und Beautybranche liegen aktuell keine Informationen zum Vergleich vor. Viel wichtiger ist es aber, den eigenen NPS zu kennen und über die Dauer zu beobachten wie er sich verändert. So können Sie schnell und einfach testen, wie neue Ideen und Ansätze bei der Kundschaft ankommen.

Auch wir bei studiolution entwickeln uns ständig weiter und achten stets darauf, wie die neuen Funktionen und Features bei den Kunden ankommen. Über unterschiedlichste Feedbacktools, wie z.B. UserReport, Live-Chat, Social Media, WhatsApp oder ganz klassisch über Telefon und Email bekommen wir täglich viel direktes Feedback und sind froh, so nah an unseren Kunden zu sein. Aber wir wären nicht studiolution, wenn wir lediglich über den NPS schreiben würden, ohne ihn selbst zu testen. Und so haben wir Mitte 2017 eine eigene Kundenzufriedenheitsumfrage durchgeführt. Wir haben Glück, denn in der Technik-Branche ist der NPS schon recht weit verbreitet. Besonders amerikanische Unternehmen sind hier Vorreiter und erheben den NPS munter und teilen ihre Ergebnisse auch mit der Öffentlichkeit. Aktuell liegt der Durchschnitt in der Technik- Branche bei 58. Weitere Werte von bekannten Firmen und Marken findet ihr hier.

Dank der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Umfrage konnten wir einen sehr guten Überblick über die aktuellen Wünsche und Bedürfnisse schaffen, aber auch sehen, wo es noch nicht zu hundert Prozent rund läuft. Beim NPS waren wir dann aber doch etwas von den Socken. Uns erreicht täglich viel Lob von unseren Kunden, aber mit einem überragenden Ergebnis von 85 hatten wir dann doch nicht gerechnet.

Net Promoter Score (NPS) von studiolution liegt bei 85%

Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung und die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag ihr Bestes geben, um unsere Kunden glücklich zu machen. Aber wir wissen auch, dass 85% keine 100% sind und wir immer weitermachen müssen, um auch in Zukunft so tolle Werte zu bekommen. Wir bleiben dran – und vielleicht ist der NPS auch etwas für Sie und ihren Salon oder ihr Studio!

An dieser Stelle wollen wir uns nochmals bei unseren Kunden für das stetige Feedback bedanken, ohne dass wir uns nicht verbessern und weiterentwickeln könnten. Und wir wollen allen Unternehmern da draußen Mut machen, auch mal in die eigenen Kunden hinein zu hören. Versuchen sie einfach mal den NPS zu erheben, es wird sich lohnen!

Zeiterfassung für alle!

Zeiterfassung für studiolution-Kunden

Woohooo – Zeiterfassung für alle!

Endlich können wir unsere Arbeit der letzten Monate mit Euch teilen! Wir freuen uns sehr darüber, dass wir allen studiolution-Kunden ab sofort eine umfassende Ist-Zeiterfassung zur Verfügung stellen können!

Sehr stolz sind wir vor allem darauf, dass wir das Produkt gemeinsam mit einigen unserer Kunden zusammen entwickeln konnten. Für das viele Feedback und die tollen Vorschläge wollen wir uns an dieser Stelle nochmals bedanken! Wir wissen, dass noch nicht alle Vorschläge umgesetzt sind – aber wie immer… wir bleiben dran!

Die gute Nachricht: Die Vorteile von studiolution sollen allen Kunden zugänglich sein. Deshalb ist auch die Zeiterfassung für studiolution- Kunden einfach „mit drin“.

Arbeitszeiterfassung studiolution

Zeiterfassung für alle! Das heißt:

  • Check-In/ Check-Out der Mitarbeiter durch Klicken, Code oder Chipkarte (RFID-Technologie)
  • Rechtssichere Erfassung der Ist-Arbeitszeiten und der Pausen
  • Verwaltungsseite zur manuellen Erfassung oder Korrektur von erfassten Zeiten
  • Schnelles Exportieren der Stundenzettel
  • Detaillierter Bericht der Abwesenheitszeiten pro Mitarbeiter wie z.B. Urlaube, Krankheit oder Schule

Und so kann das Ganze dann im täglichen Geschäft aussehen:

Übrigens: ein RFID Lesegerät wie im Video gibt es günstig zu kaufen – z.B. bei Amazon für ca. 10 Euro. Gerne helfen wir euch bei der Auswahl weiter!

Warum überhaupt eine elektronische Zeiterfassung?

Aktuell gilt für die Friseur- und Beautybranche keine gesetzliche Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten. Trotzdem solltet Ihr nicht auf eine Zeiterfassung verzichten. Vor allem die elektronische Zeiterfassung bietet euch und eurem Geschäft jede Menge Vorteile:

  • Kontrolle und Struktur im Geschäft

Mit studiolution wird die Zeiterfassung nicht nur einfacher als mit Excel oder Stift und Papier, sondern auch transparenter. Ganz einfach könnt ihr die Arbeitszeit eurer Mitarbeiter und auch eure eigene im Blick behalten und beispielsweise über einen Soll-Ist Vergleich auswerten.

  • Richtige Lohnabrechnung

Die Voraussetzung für eine richtige Lohnabrechnung ist eine saubere Zeiterfassung. Besonders wenn die Abrechnung auf Stundenbasis erfolgt, erspart euch die Zeitabrechnung über studiolution monatlich jede Menge Arbeit. Lästiges Nachrechnen am Ende des Monats entfällt, auch Urlaubstage und Krankheitstage werden automatisch verrechnet.

  • Einhaltung der lückenlosen Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten

Eine Ausnahme bei der Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten bilden die Minijobber. Für diese Mitarbeiter ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit zu dokumentieren – und zwar spätestens sieben Tage nachdem gearbeitet wurde. Außerdem müssen die Stundenzettel für mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden. Die studiolution Zeiterfassungsfunktion unterstützt euch dabei diese Vorgaben optimal einzuhalten.

  • Zur Vorbereitung auf Kontrollen durch den Zoll bzw. die „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“

Derzeit kommt es häufiger zu Kontrollen des Zolls bzw. der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ – die leider mit empfindlichen Strafen enden können. Mit studiolution seid ihr gut für eventuelle Kontrollen gerüstet – im Fall der Fälle könnt ihr übersichtliche und ordentliche Stundenzettel eurer Mitarbeiter vorlegen.

Mehr Infos zur Dokumentationspflicht von Arbeitszeiten und weitere hilfreiche Tipps findet ihr hier.

Und los geht’s:

1. Zeiterfassung für Mitarbeiter aktivieren
2. Check-in/ Check-out über „Zeit erfassen“ unten in der blauen Leiste

Ausführliche Erklärungen rund um Zeiterfassung, Auswertung und Einstellungen findet ihr auch in unserer Videoanleitung nach dem Einloggen auf der studiolution Startseite. Schaut sie euch an – es lohnt sich 🙂

Interview-Reihe: Auf dem Stuhl mit… #3 Bennys Haircut

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein Kassensystem

„Auf dem Stuhl mit…“ – Die neue Serie auf dem studiolution-Blog! Wir freuen uns sehr den Bürostuhl mal einzutauschen. Stattdessen wandern wir auf den Stuhl bei einem studiolution-Kunden. Der darf mit Lockenstab, Schere oder Rasiermesser zeigen was er kann und wir plaudern nebenbei über Haare und die Welt. Dieses mal waren wir bei Benny Jahns von Benny’s Haircut. Zwei Mädels besuchen einen Barbershop? Ohje…

Benny, dass wir es hier reingeschafft haben ist eine Seltenheit, oder? Bewegen wir als Mädels uns hier auf gefährlichem Boden?

Nein, überhaupt nicht. Ich sage zwar, dass ich nur Herren schneide, aber die Mädels, die zu uns kommen wissen auch, dass sie hier kein Prosecco erwartet. Die meisten unserer Damen haben sowieso kurze Haare. [zwinkert]

Dann können wir ja durchatmen. [zwinkert zurück] Wie kam es denn dazu, dass Du Barbier geworden bist und nicht – Feuerwehrmann?

Es gab damals zwei Berufe, die für mich in Frage gekommen wären. Zum einen Schreiner und zum anderen Friseur. Ich habe dann bei beiden jeweils Praktika gemacht. Im Friseur-Laden hatte ich eine recht [überlegt] – attraktive Meisterin und da war die Entscheidung dann getroffen. [zwinkert wieder] Wobei Holz immer noch ein großes Thema für mich ist und ich mich damit in meiner Freizeit noch immer gerne beschäftige.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDann hast Du ja beide Interessen umgesetzt, cool! Ich sehe, Du hast auf Deinem Arm einen Schriftzug tattowiert: „Booder aus Leidenschaft“, was hat es damit auf sich?

Booder ist der fränkische Begriff für den Friseur. Mein Opa hat früher immer gesagt: „Wann kommst’n zum boodern, Bo?“ [fränkelt und grinst]

Tattoos gehören ja auch zum Rockabilly-Style, den Du und Dein Salon verkörpern. Wie kam es denn dazu, dass Du dich für die 50er Jahre begeisterst?

Auch hier hatte ich wieder zwei Möglichkeiten zur Wahl: Ich hatte ein Angebot für eine Stelle als Berufsschullehrer oder für einen eigenen Laden. Ich habe mich dann für den Laden entschieden. Ich wollte mich verändern und irgendwas machen, wo ich sage: Das ist meins! Und das war dann tatsächlich auch der Laden hier.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemIch wollte in den Laden reingehen und sagen: Das ist mein Wohnzimmer! Da hängen Bilder von meiner Familie, von den Großeltern, von den Kindern, von meiner Frau und – vom Club! [A.d.R.: Benny meint den Fußballverein 1.FC Nürnberg]

Und die Rockabilly-Musik gefällt mir einfach auch. Ich war früher viel auf Festivals. Diesen Stil gibt es hier nicht, das macht keiner sonst und da dachte ich – Haare schneiden und Rockabilly-Musik: Zwei Dinge die mich begeistern, warum nicht zusammenpacken?

Dann ist es für dich hier so, als würdest Du nach Hause kommen?

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDer Salon hier, das ist Wohlfühlen. Der ist mein Wohnzimmer. Ich bin sehr gerne auch mal abends länger hier. Und so sehen das auch meine Kunden. Die kommen, fühlen sich bei mir wohl und bleiben dann auch oft noch nach dem Haarschnitt hier. An der Bar gibt’s was zu trinken und die Kunden bleiben und quatschen über Beziehungen oder den Club. Manche Kunden kennen sich auch untereinander durch meinen Shop, die haben alle vier Wochen samstags Ihren Termin und das sind meistens auch die gleichen – und die treffen sich dann hier zum quatschen. Und obenauf gibt’s noch ’ne Frisur und ’nen getrimmten Bart. Auch meine Kunden kommen hier nach Hause. Das wollte ich immer so und ich bin froh, dass es auch so ist.

So soll das sein! Was sind die ersten Dinge, die Du tust wenn Du in den Salon kommst?

Ich mach den PC an, die Kaffeemaschine an und wasch mir die Hände, denn ich fahr jeden Morgen mit dem Fahrrad hier her.

Was hat es denn mit dem Projekt adidas-the-van auf sich?

Wir fahren mit einem Van zu Adidas nach Herzogenaurach und dort bekommen die Mitarbeiter von Adidas dann die Haare geschnitten. Ich kannte noch jemanden von früher und mit dem hab ich mich dann kurzgeschlossen, wie das Ganze aussehen könnte. Wir waren uns dann auch schnell einig, das Projekt so aufzuziehen. Das ist quasi ein mobiler Friseur-Van. Durch adidas-the-van bin ich auch zu euch gekommen! [grinst] Wir hatten eigentlich eine andere Firma im Auge, aber während der Recherche sind wir dann auf euch gestoßen.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein Kassensystem

Du triffst täglich viele unterschiedliche Menschen. Gibt es ein witziges Kundenerlebnis, das du nie vergessen wirst?

Ich hab einen sehr speziellen Humor. Ich bin ja großer Club-Fan und es kam mal ein Kunde mit einem Bayern-Trikot rein… [grinst und schüttelt den Kopf]

Ohjeeeeee. Hat er es überlebt?

Ich bin ja tolerant. [zwinkert]

Was ist denn am Frisieren der 50er Jahre anders, als bei normalen Frisuren?

Man muss vermutlich noch sauberer arbeiten. Das Haar ist bei Rockabilly-Frisuren ja sehr kurz. Der Anlauf, also der Übergang am Oberkopf von ganz kurz zu länger muss sehr genau und fließend sein. Das ist auch das, was mir so Spaß daran macht. Wenn ich sage, ich schneide einen 1mm-Nacken, dann wird das bei mir auch so. Diese Detailarbeit ist toll.

Wenn man sich in den Städten umschaut, dann fällt auf, dass gerade Barber-Shops aus dem Boden sprießen, oder?

Ja, grundsätzlich ist da schon ein Wandel zu beobachten. Den Barber-Trend so bekannt gemacht hat ein holländischer Friseur, der Schorem-Barbershop in Rotterdam. Die haben einen ziemlich guten Background, sind eine große Firma und konnten viel Gas geben. Die haben das Ganze nach vorne getrieben.

In Deutschland hast Du da mal diese Spaltung gehabt, in Herren- und Damensalons. Irgendwann wurden die dann vereint und der Herrensalon ist ausgestorben. Das fand ich sehr schade, denn auch in dem Salon, in dem ich vorher war, wurden die Jungs immer so abgefertigt. Die Kerle wollten allerdings auch mal verwöhnt werden oder ein Produkt kaufen. Die haben aber auch nichts dagegen, mal ein Bier zu bekommen. Dann gab es noch einen anderen Friseur und zwar aus Texas: Rob’s Chop Shop. Den fand ich immer ziemlich cool und der war auch ein Vorbild für mich.

Ich finde super, dass es diese Shops gibt. Wir Friseure sind nicht alle gleich und nicht jeder kann mit jedem. Ich finde gut, dass es so viele Shops gibt, da kann der Kunde sich dann den aussuchen, der am besten zu ihm passt.

Gibt es einen Unterschied zwischen einem Barber und einem Herren-Friseur, bzw. was macht einen richtig guten Barber aus?

Ich finde das irgendwie blöd. Mein Name ist ja Benny’s Haircut und wenn ich wirklich sage, ich trenne mich zu 100% von der weiblichen Kundschaft, würde ich mich als Herren-Friseur betiteln und nicht als Barber oder Barbier. Mir gefällt der Begriff einfach besser als Barber-Shop. [macht mit den Fingern Anführungszeichen in die Luft] Der Unterschied ist erst mal die Handwerkskunst an sich, Schneiden und Rasieren.

Ich vergleiche Bartschneiden zum Beispiel damit, als würde man einen Bonsai schneiden. Darüber hinaus ist natürlich auch das Drum Herum, die Show wichtig. Da ist aber auch wichtig, dass jeder Barbier seinen eigenen Style hat. Viele kopieren einfach die Holländer. Ich mag es, wenn man seine eigene Nische findet.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemWas hat es denn mit den ganzen Tiegeln und Töpfen auf sich?

Dort im Regal? Das ist im Endeffekt alles Pomade, aber jeder Kunde ist ja anders und es ist mal das eine und mal das andere Produkt besser geeignet.

Kann man das auch für den Bart benutzen?

Die Pomade ist in erster Linie für die Haare. Für den Bart hab ich aber natürlich auch was. Da hinten zum Beispiel ist ein Schrein, da sind an die 140 Pomaden drin, die ich sammle. Das ist meine Leidenschaft. Ich hab unter anderem auch eine Pomade, die riecht nach Bacon. Die pack ich aus, wenn einer mal was Besonderes ausporbieren will. [zwinkert]

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDu hast auch Deine eigenen Produkte, oder?

Ja genau, B’s Grease. Die hab ich selbst entworfen. Die Produkte werden in Deutschland abgefüllt und riechen leicht nach Vanille. Das Ganze läuft sogar weltweit. Wir verkaufen viel über unseren Online-Shop, im Laden natürlich und unter anderem auch in den USA.

Vermisst Du denn weibliche Kunden im Salon?

Nein!

Warum?! [schmollt]

Oh, das war jetzt gemein, oder? Es ist einfach einfacher meine Interessen mit Männern zu besprechen. Wir reden viel über Fußball, über Sport generell. Triathlon zum Beispiel, darauf hab ich auch mal trainiert. Oder auch einfach über gar nichts. Zum Beispiel der hier, der sitzt einfach da und sagt nichts! [zeigt auf einen wartenden Kunden. Kunde ruft: HEY!]

[Benny grinst und hebt die Hände zur Abwehr] Okaaaay, wir quatschen schon auch. Aber halt über andere Dinge.

Okay, das kann ich akzeptieren. Mal was anderes: Wenn Du eine Frisur wärest, welche wärest Du?

Dann wäre ich ein Flat-Top, wie von B.A. vom A-Team

Wofür könnte man Dich nachts wecken?

Och, eigentlich für alles. Ich bin nachts gern wach.

Stell Dir vor, der Weihnachtsmann mit seinem langen Bart kommt in den Laden, und wünscht sich eine Komplett-Rasur. Was würdest Du tun?

Dem Weihnachtsmann würde ich wahrscheinlich eine schöne Tolle machen. Und der Bart bleibt natürlich. Jetzt mal ganz ehrlich, wenn der Weihnachtsmann in meinen Laden kommt, dann setz ich mich zu ihm auf den Schoß und wünsch mir was! [lacht]

Mal abgesehen vom Weihnachtsmann: welcher berühmten Persönlichkeit würdest Du gerne mal die Haare schneiden?

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemDem Andi Köpke, ehemaliger Fußballer und Torwarttrainer der Nationalmannschaft, würde ich gern mal die Haare schneiden! An sich hab ich aber schon vielen Musikern die Haare geschnitten, das ist letztendlich auch nichts anderes, als normalen Leuten die Haare zu machen. Johnny Legend hat sich leider nie überzeugen lassen. [grinst]

Wann und worüber hast Du denn das letzte Mal so richtig laut gelacht?

Ohje, ich lach nicht so viel. [zwinkert] Vielleicht über einen Flachwitz?

Beziehungsstatus: studiolution-Kunde. Wie lange denn schon?

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein Kassensystem

„Digital trifft retro“ – So sieht die Kasse bei Benny im Salon aus

Ungefähr ein Jahr jetzt.Wenn Du an studiolution denkst, was fühlst Du?

Ich fühle große Erleichterung und Entlastung.

Thema Online-Terminbuchungen. Warum magst Du die, bzw. hast Du dich länger mit ihnen anfreunden müssen?

Ich war grundsätzlich komplett gegen ein Digitales Kassensystem. Dann habt ihr mich überzeugt, es einfach mal zu testen und was soll ich sagen: Danach war ich restlos begeistert. Und auch das Online-Thema: Das ist etwas, was mich einfach entlastet. Ich verweise die Kunden aktiv darauf, online zu buchen. Gerade das Update, dass ein Kunde nur einen Termin in die Zukunft buchen kann finde ich super!

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemWarst Du auch grundsätzlich gegen studiolution? Was hat deine Meinung geändert?

Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das zum Beispiel funktioniert, wenn ich einen Kunden mal einschiebe. Aber das war unbegründet, denn man kann ja auch mal zwei Kunden parallel eintragen.

Und konntest Du dich direkt mit dem digitalen Terminbuch anfreunden?

Klar, man musste sich erst umgewöhnen, aber es hat absolut nicht lange gedauert und man findet sich schnell in studiolution zurecht. Ich hab sofort verstanden wie es funktioniert, da es einfach, selbsterklärend und intuitiv ist. Wenn ich doch mal eine Frage haben sollte, dann schreib ich eine E-Mail oder rufe an und bekomme in der Regel immer schnell eine Antwort.

Im Salon bei Friseur Benny Jahns und wir quatschen über sein KassensystemVielen Dank Benny, dass wir mit Dir quatschen konnten. Wer mehr über Benny erfahren möchte, kann auf seiner Facebook Seite vorbei schauen oder sich direkt über studiobookr einen Termin bei ihm sichern!